Jugendarbeit

USC Magdeburg mit Rang 8 und 9 bei Nordostdeutschen Meisterschaften

Am Sonntag, 14.05.2017, machten sich die drei besten Teams der Bundesländer Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt auf den Weg in die kleine Stadt Angermünde, um die Nordostdeutsche Meisterschaft der U13-jährigen Jungen auszuspielen. Mit dabei war der USC Magdeburg mit zwei Teams, die mit viel Herz und Einsatz den achten und neunten Platz erspielten.

Eher als Außenseiter reisten die Elbestädter in das weit im Osten Brandenburgs liegende Angermünde, um auf den SCC Berlin, SG Rotation Prenzlauer Berg (RPB), den Marzahner VC, VC Potsdam-Waldstadt, den Elsterwerdaer SV, die Gastgeber VC Angermünde und den CV Mitteldeutschland zu treffen. Aus dem Teilnehmerfeld wurden drei Staffeln gelost, welche sich jeweils aus einem Team jedes Bundesland zusammensetzten. Der USC traf mit der ersten Mannschaft, die aus Spielern der kooperierenden WSG Reform gebildet war, auf den Marzahner VC und VC Angermünde. Beide Spiele waren schwierig, doch die Jungen, die größtenteils noch aus der Altersklasse U12 stammten, hatten keine großen Chancen. Etwas knapper, wenn auch nicht erfolgreicher verlief die Gruppe der zweiten USC-Mannschaft gegen Potsdam-Waldstadt und Rotation Prenzlauer Berg. Das Team holte zwar gegen den späteren Vizemeister (RPB) viele Punkte, doch war immer klar, dass sie die spielstarken Gegner immer nur ärgern konnten, nicht dominieren.

So ging es in der Folgegruppe für beide Teams zusammen mit dem Elsterwerdaer SV um die Plätze sieben bis neun. Im Spiel der Magdeburger gegeneinander beherrschte die zweite Mannschaft das Geschehen, ließ sich jedoch durch Übermut und Leichtsinn zur Mitte des ersten Satzes das Spiel aus der Hand nehmen. Knapp vor dem Satzende konnten sie noch den Schalter umlegen und gewannen (25:22). Trainer Jakob Dörre mahnte in der Satzpause Konzentration und genauere Pässe an, was in der Folge auch besser und besser gelang, sodass USC II etwas ungefährdeter gegen USC I gewann (25:16).

Das folgende Spiel zwischen der ersten USC-Mannschaft gegen den Elsterwerdaer SV begann einseitig, entwickelte sich aufgrund der erhöhten Fehlerquote der Brandenburger sowie des steigenden Selbstbewusstseins der Elbestädter aber zu einem verdienten Dreisatzkrimi (14:25; 26:24). Den Tiebreak entschied Elsterwerda allerdings souverän für sich, stellte sich doch nach dem Seitenwechsel endgültige Erschöpfung und Resignation bei den jungen Spielern der USC-WSG-Kooperation ein.

Im letzten Spiel des Tages versuchte sich der USC II gegen die Nordbrandenburger, die jedoch diesmal ihre technischen Fertigkeiten etwas besser ausspielten. Immer wieder schlichen sich durch ungünstige Feldpositionierung der Magdeburger Abwehrfehler ein, welche der ESV zu nutzen wusste. Trotz einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang konnte der USC den Tiebreak nicht erzwingen (18:25; 20:25) und musste sich mit einem Sieg mit dem achten Platz begnügen. Die erste Mannschaft landete folgerichtig auf Rang neun.

Jakob Dörre vom USC äußerte sich sehr positiv: „Unsere Kooperation zielte in dieser Saison darauf ab, bei den Jungen Teams bilden zu können, die um die Landesmeisterschaften mitspielen. Dies haben wir in allen Altersklassen von U12 bis U20 geschafft. Die Teilnahme mit gleich zwei Teams an dieser Nordostdeutschen Meisterschaft unterstreicht das noch einmal deutlich.“ Steffen Schulz, Vorsitzender der WSG Reform, ergänzte: „Gleichzeitig bleibt für beide Vereine noch ein wenig Arbeit, um regional ganz oben mitspielen zu können. Trotzdem war es für die Jungen ganz sicher eine tolle Erfahrung!“

Die Medaillenränge spielten RPB, der SCC und VC Angermünde aus. Mit körperlicher, aber auch ganz leichter spielerischer Überlegenheit sicherte sich der Gastgeber den Nordostdeutschen Meistertitel, ohne jedoch deutlich vor den beiden Berliner Mannschaften zu stehen. Der CV Mitteldeutschland holte gegen den Marzahner VC und Potsdam-Waldstadt mit zwei Siegen den fünften Platz.

Endergebnis:

Regionalmeister: VC Angermünde
Vize-Meister: SG Rot. Prenzlauer Berg
Platz 3: SCC Berlin
Platz 4: Marzahner VC
Platz 5: CV Mitteldeutschland
Platz 6: VC Potsdam-Waldstadt
Platz 7: Elsterwerdaer SV
Platz 8: USC Magdeburg II
Platz 9: USC Magdeburg I

Jakob Dörre

Zwillinge werden Vizelandesmeister 2017

Am vergangenen Samstag, 06. Mai 2017, fand in der Campushalle 3 die Landesmeisterschaft in der Alterskategorie U12 männlich statt. Mit dabei waren die Zwillinge Tim und Leon Mechler, die für den USC Magdeburg an den Start gingen. Nach vier Spielen und viel Engagement konnten sich die Beiden am Ende über den Vizelandesmeister 2017 freuen.

In der Vorrunde konnten die USC-Jungs mit jeweils zwei deutlichen Siegen gegen die BiWo Young Stars I und III überzeugen. Als Gruppenerste spielten sie im Anschluss gegen den Zweitplatzierten der Gruppe A, Dessau – Volleys. In diesem Halbfinale erspielten sich Tim und Leon Melcher bereits nach einigen Minuten einen komfortablen Vorsprung und sicherten sich Satz eins mit nur 15 Gegenpunkten. Die Dessauer waren nachdem doch recht deutlichen Ausgang angeschlagen, sodass die Magdeburger weiterhin die Oberhand behielten. Mit druckvollen Aufschlägen und cleveren Spielaktionen konnten mehr und mehr Punkte verbucht werden. Ein verschlagener Matchball brachte die Dessauer zwar noch auf 15 Punkte, aber für einen Sieg reichte es nicht mehr (25:15).

Mit dem 2-Satzerfolg gegen die Dessau Volleys war somit die Silbermedaille bereits in trockenen Tüchern. Im zweiten Halbfinale setzte sich hingegen das Team vom TSV Leuna souverän gegen die BiWo Young Stars I durch. Im finalen Spiel um die Landesmeisterschaft 2017 kam es somit zu einer wiederholten Spielansetzungen aus der vergangenen Saison.

TSV Leuna, als Favorit auf den Titel, wurde im ersten Durchgang von den Elbestädtern förmlich überrannt (25:16). In Satz zwei schlichen sich dann bei den USC-Jungs vermehrt Fehler ein. Auch die mangelnde Konzentration verhalf dem Favoritenteam dann zu vielen Punkten und einem deutlichen Satzerfolg (17:25). Die Landesmeisterschaft musste daher im dritten und Satz entschieden werden. Hier war die Luft auf Seiten der Magdeburger dann aber endgültig raus, sodass der Titel von Leuna gefeiert werden konnte (4:15). Nichtsdestotrotz haben Tim und Leon Melcher ein starkes Turnier gespielt und sind mehr als verdient Vizelandesmeister 2017 geworden. Platz drei ging an die Dessau Volley vor den Teams aus Bitterfeld-Wolfen.

Mit der Medaillenübergabe an die männliche U12 des USC Magdeburgs wurde auch die Spielsaison auf Landesebene beendet. Was noch folgt sind die Regionalmeisterschaften und die Mitteldeutschen Meisterschaften.

Anja Bechmann

USC Magdeburg Vierter in der U14

Am Samstag, 29. April 2017, empfing der Burger VC 99 fünf weiter Teams zum A-Finale der Landesmeisterschaft der Altersklasse U14 männlich. Mit dabei war auch der USC Magdeburg mit gleich zwei Teams, die den vierten und sechsten Platz holten. Souveräner Landesmeister wurde der Chemie Volley Mitteldeutschland.

In zwei Staffeln spielten jeweils der CV Mitteldeutschland, Burger VC und USC Magdeburg I sowie die Dessau-Volleys, der VC Bitterfeld-Wolfen und der USC Magdeburg II. Die beiden Teams des USC bestanden dabei aus den eigenen Spielern sowie dem Kooperationspartner WSG Reform. Sowohl auf der einen als auch der anderen Seite setzten sich die Favoriten (CVM und Dessau) durch und zogen ungeschlagen ins Halbfinale ein. Gruppenzweite waren der Burger VC, die in einem überraschend deutlichen Spiel den USC Magdeburg I schlugen (7:25, 11:25), und die zweite Mannschaft der Hauptstädter, die klar Bitterfeld besiegten und Dessau zeitweise großen Kampf lieferten (19:25, 20:25).

Im Spiel um Platz fünf stellte sich die erste Vertretung des USC also der Mannschaft aus Bitterfeld und zeigte zum ersten Mal an diesem Tag eine solide Leistung. Auch wenn das Spiel im Tiebreak mit 8:15 abgegeben werden musste, zeigten die Jungs doch, dass sie nicht zu Unrecht zu den sechs besten des Landes gehörten.

Im Halbfinale trafen die Dessau-Volleys auf die Heimmannschaft aus Burg und siegten in einem ungefährdeten Spiel, auch wenn Burg sich redlich bemühte. Der USC versuchte sich gegen die CVM „Young Pirates“ und erwies sich in einigen sehr langen Spielzügen als bemühter Gegner. Zwar fielen die Satzergebnisse (17:25, 12:25) recht deutlich aus, doch ein ums andere Mal zogen sich die Spielzüge mit auf beiden Seiten abgewehrten Bällen länger hin. Dennoch war der CVM in den entscheidenden Situationen nervenstärker und sicherer in den eigenen Aktionen.

Das Spiel um Platz drei trugen also die Gäste aus Magdeburg mit dem Gastgeber aus, was ein sehr spannendes Spiel zu werden versprach. Beide Teams hatten sich innerhalb der Saison gegenseitig geschlagen. Das Versprechen wurde gehalten und beide Teams zeigten mit klugen Bällen und starken Angriffen ein spannendes Spiel. Zwar wurde der erste Satz abgegeben, doch im zweiten packten die Jungs des USC noch eine Schippe drauf (22:25, 25:21). Leider konnten die Hauptstädter nur Teile des guten Spiels aufrechterhalten. Mit wenigen leichten Fehlern kann in einem kurzen Tiebreak schnell ein psychologischer Vorteil abgegeben werden. Daher sicherten sich die Burger mit 15:11 die Bronzemedaille und der USC musste sich mit dem vierten Rang begnügen.

In einem spannenden wie hochklassigen Finale standen sich anschließend die Dessau-Volleys und der CVM gegenüber. Gerade der erste Satz zeigte für die Altersklasse sowohl beeindruckende Angriffe als auch Abwehraktionen. Die Dessauer waren ab Mitte des Satzes immer um eine Nasenlänge voraus, ließen sich am Ende aber doch von der Stabilität der Mitteldeutschen beeindrucken (24:26). Der zweite Satz verlief deutlicher, daran konnten auch mehrere Spielerwechsel nichts mehr ändern (12:25). Verdienter Landesmeister konnten sich also die CVM „Young Pirates“ nennen.

Jakob Dörre

Die Platzierungen

1. CVM Young Pirates I
2. Dessau-Volleys
3. Burger VC 99
4. USC Magdeburg II
5. BiWo Young Stars 1
6. USC Magdeburg I

U18-Jugend, USC Magdeburg

U18-Jugend des USC Magdeburg mit Trainer Marko Schulz (Foto: Danny Pockrandt)

Deutsche Meisterschaft U18 männlich: Historischer Erfolg für USC-Jugend

Mit einem überragenden 6. Platz kehrten die Magdeburger Volleyballer der männlichen U18 von den Deutschen Meisterschaften aus Bitterfeld-Wolfen zurück und schafften damit das beste Ergebnis in der Vereinsgeschichte. In dieser Altersklasse war noch kein Team aus Sachsen-Anhalt so weit vorn platziert.

Dabei zeigten die USC-Volleyballer um Kapitän Lukas Pockrandt in fast jedem Spiel eine tolle Mannschaftsleistung, kämpften um jeden Ball und nutzten ihre Chancen häufig. In der Vorrunde trafen die Jungs auf den Vorjahresdritten vom TV Bühl, die starke VSG Hannover und das unbekannte Team TSV Speyer. Von Anfang an waren die Magdeburger heiß und konnten die Bühler mit 2:1 schlagen – ein toller Auftakt ins Turnier. Im zweiten Vorrundenspiel gab es dann jedoch einen Dämpfer. Gegen die Hannoveraner glaubten Eric Schlese und Co. nicht wirklich an sich – 0:2. Nun kam es darauf an, Speyer klar zu besiegen und den zweiten Rang zu sichern. Lange sah es im ersten Durchgang gut aus. Doch eine 3-Punkte-Führung gegen Ende genügte nicht. Der USC lag 0:1 hinten. Doch die Spieler zeigten Moral, angefeuert von Fabian Lübke und mit guten Angriffen durch Diagonalangreifer Philipp Gürke wurden die folgenden Sätze deutlich gewonnen. Da Hannover Bühl ebenfalls mit 2:1 besiegen konnte, stand Platz 2 nach der Vorrunde für den USC Magdeburg fest.

Im Kreuzspiel um den Einzug ins Viertelfinale wartete nun der Oldenburger TB – Gruppendritter der Staffel A1. Mit einer sehr konzentrierten und sicheren Leistung gewannen die Magdeburger ungefährdet mit 2:0. Das Viertelfinale war erreicht – schon dies der größte Erfolg der Vereinsgeschichte.

Nach einer kurzen Nacht stand am Sonntagmorgen das Spiel um den Einzug ins Halbfinale auf dem Programm. Hier gab es eine Neuauflage des Finales der Regionalmeisterschaft. Gegner war der starke und körperlich überlegene Berliner TSC. Die USC-Jugend wollte aber die minimale Chance nutzen und die Hauptstädter zumindest in Bedrängnis bringen. Doch immer wieder hatte der TSC die bessere Antwort parat. Egal, was probiert wurde, Berlin konterte und machte die Punkte – 25:13 und 25:18 lautete das enttäuschend deutliche Ergebnis. Doch lange durften die Magdeburger dem Spiel nicht nachtrauern, Platz 5 war immer noch erreichbar.

Zunächst ging es gegen den Schweriner SC. Die Mecklenburger zeigten sich sehr sicher, hatten viel Ballkontrolle und verwandelten nahezu jeden Angriff. So ging der erste Durchgang verdient mit 18:25 in den Norden. Doch der USC steckte nicht auf, veränderte die Aufschlagtaktik und konnte nun öfter die gegnerischen Angriffe abwehren und selbst in Punkte verwandeln. Allen voran zeigte Libero Justin Spiegel eine tolle Leistung. Mit 28:26 holte man Durchgang 2 nach Magdeburg. Nun musste wieder der Tiebreak entscheiden. Von Anfang an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, kein Team konnte sich deutlich absetzen. Erst nach dem Seitenwechsel gelang es dem USC sich ein Polster herauszuarbeiten. Garant dafür war der verbesserte Block, der ein ums andere Mal die Schweriner Angriffe entschärfte. Mit 15:11 gewann Magdeburg den dritten Satz und damit auch das Spiel – Platz 6 war sicher. Dabei blieb es dann auch. Mit einer guten Leistung war zwar gegen die TuB Bocholt (21:25, 18:25) nichts zu machen, doch konnten sich nicht nur die Mittelblocker Lukas Murra und Tobias Zander zufrieden aus dem Turnier und von den zahlreichen Zuschauern verabschieden.

Trainer Schulz resümiert das Turnier so: "Es war einfach nur der Wahnsinn. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Sie haben alles gegeben und sich für die harte Arbeit nicht nur in dieser Saison belohnen können. Klar, die deutliche Niederlage im Viertelfinale schmerzt, aber letztlich überwiegt die Freude über den historischen Erfolg."

USC Magdeburg: Brijan Beck, Bennet Drebenstedt, Philipp Gürke, Felix Hoffmann, Fabian Lübke, Lukas Murra, Jan Nettlau, Lukas Pockrandt, Eric Schlese, Justin Spiegel, Tobias Zander

Marko Schulz

U18-Jugend, USC Magdeburg

U18-Jugend des USC Magdeburg mit Trainer Marko Schulz (Foto: USC Magdeburg, Matze Waldschik)

Furiose U18-Jugend des USC Magdeburg qualifiziert sich für die Deutsche Meisterschaft

Berlin, Turnhalle im Stadtteil Prenzlauer Berg, es ist Sonntag, gegen 14:30 Uhr, als lauter Jubel von Spielern und zahlreichen Fans die Halle füllt. Die männliche U18-Jugend des USC Magdeburg hat soeben mit einem erfolgreichen Angriff von Kapitän Lukas Pockrandt das Halbfinale der Nordostdeutschen Meisterschaften gegen den VC Potsdam-Waldstadt mit 2:0 gewonnen und sich das Ticket für die Deutsche Meisterschaft Anfang April in Bitterfeld gesichert. Große Euphorie macht sich breit. Doch der Reihe nach.

Der Tag beginnt früh, Spielbeginn ist 10:30, drei Stunden vorher bricht das Team auf. Bei der Auslosung hat der USC Glück und zieht den brandenburgischen Vizemeister, die TSGL Schöneiche, sowie den Dritten aus Berlin, die SG Rotation Prenzlauer Berg, gegen die man zuerst antrat. Die Magdeburger schlugen sehr gut auf und konnten die Gastgeber sicher mit 2:0 schlagen. Trainer Schulz sprach im Anschluss vom Pflichtsieg, war mit der Leistung aber nur teilweise zufrieden.

Eine Steigerung zeigten die Jungs um Zuspieler Eric Schlese gegen die TSGL Schöneiche – 2:0 gewannen sie auch hier und konnten die Vorrunde als Erster abschließen. Somit umgingen sie den haushohen Favoriten vom Berliner TSC im Halbfinale. Aber auch die Potsdamer hatten es in sich – schließlich spielt hier nahezu die komplette brandenburgische Landesauswahl. Dies machte die Partie auch interessant für den neuen Landestrainer Matthias Waldschik, der mitgereist war, um sich ein Bild von der Stärke der Spieler aus Sachsen-Anhalt aber auch der künftigen Konkurrenten beim Bundespokal zu machen.

Er bekam – genau wie die zahlreich mitgereisten Eltern und Freunde – eine hervorragend eingestellte und auf den Punkt motivierte USC-Mannschaft zu sehen. Mit druckvollen Aufschlägen konnten die Potsdamer in ihrem Aufbauspiel behindert werden, hinzu kamen clevere Angriffe über die Außenpositionen, auch Philipp Gürke auf der Diagonalposition konnte viele Punkte erzielen. Mit 25:15 holten die Magdeburger Durchgang eins.

Im zweiten Satz agierten die Potsdamer deutlich sicherer. Hinzu kamen einige Wackler im Angriffsspiel des USC und zu viele Eigenfehler. So lief das Team um Kapitän Pockrandt zunächst einem Rückstand hinterher. Doch nach einer Auszeit durch Trainer Schulz fingen sich die Jungs. Zuspieler Schlese setzte nun stärker die Mitten Tobias Zander und Lukas Murra ein, sodass der eigene Angriff variabler wurde. Nach dem Ausgleich zogen die Magdeburger gleich davon und erarbeiteten sich eine Führung bis zum Ende – 25:19.

Mit diesem Erfolg haben die USC'ler ihr großes Saisonziel – die dritte Meisterschaftsteilnahme in Folge – erreicht. Trainer Schulz: "Ich bin mit gemischten Gefühlen nach Berlin gereist. Die letzten Testspiele liefen alles andere als optimal. Und durch die Verletzung von Friedemann Steinwerth am Freitag hat uns ein wichtiger Akteur gefehlt. Aber die Jungs haben gezeigt, was in ihnen steckt und welche Leistungen sie bringen können, wenn sie als Team agieren. Herausheben möchte ich Fabian Lübke, der ein wirklich starkes Turnier gespielt hat."

Dass das Finale gegen den Berliner TSC, der mit zahlreichen Jugendnationalspielern besetzt ist, deutlich verloren ging, ist höchstens ein Schönheitsfehler. Nun steht die Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaft Anfang April in Bitterfeld an. Nachdem zunächst die Regeneration im Vordergrund steht, wird es schnell wieder an die Abstimmung im Mannschaftstraining und an Testspiele gehen.

USC Magdeburg: Brijan Beck, Philipp Gürke, Felix Hoffmann, Fabian Lübke, Lukas Murra, Lukas Pockrandt, Eric Schlese, Justin Spiegel, Tobias Zander

Marko Schulz

Leistungsturnier: USC setzt sich in der U12 durch

Am vergangenen Samstag spielten die Mädchen und Jungen der U12 des Landes Sachsen-Anhalt. In der Leistungsklasse I setzte sich der USC Magdeburg ungeschlagen als Turniersieger durch, die Mädchen erspielten in der Leistungsklasse III den dritten Rang.

In der Campushalle der Universität war am Samstag Großkampftag der U12. Bei den Mädchen spielte die Leistungsklasse III, bei den Jungen war dies die Leistungsklasse I, also die oberste Kategorie. Dabei waren bei den Mädchen die Gäste vom VC Bitterfeld-Wolfen II, VV 84 Kleinpaschleben, SG Chemie Zeitz II und die WSG Reform Magdeburg angereist. Die Jungen spielten aufgrund des Ausfalls der zweiten USC-Mannschaft nur gegen den VC Bitterfeld-Wolfen sowie TSV Leuna.

Bei den Mädchen trat der USC unter Trainer Tim Kohpeiß mit fünf Spielerinnen an, von denen viele noch in der Altersklasse U11 spielen. Es war also auch ein Spieltag, um Erfahrung zu sammeln, allerdings haben die Mädchen schon einige Spieltage hinter sich. Gleich im ersten Spiel gegen die SG Chemie Zeitz II kämpften die Mädchen stark und wurden mit einem Sieg in drei Sätzen belohnt (25:20; 19:25; 15:11). Mit dem VV 84 Kleinpaschleben folgte allerdings ein Gegner, der stärker aufspielte (11:25; 11:25). Die Moral hoch hielt das Spiel gegen VC Bitterfeld-Wolfen II, die wiederum in drei Sätzen besiegt werden konnten (25:7; 14:25; 15:2). Im letzten Spiel des Tages war gegen die WSG Reform auch mit Einsatz aller Spielerinnen leider nicht mehr viel zu holen (11:25; 17:25), dennoch gaben die Mädchen nie auf und immer alles. Zwar fehlte vor allem in der Annahme noch die nötige Sicherheit, doch die Trainingsziele für die kommenden Wochen sind damit gesteckt.

Die Jungen spielten nur ein Dreierturnier und begannen mit dem Spiel zwischen dem VC Bitterfeld-Wolfen und TSV Leuna. Hier setzten sich Leunaer durch, wenn auch mit anfänglich starker Gegenwehr der Bitterfelder (25:22; 25:9). Anschließend sollte der USC Magdeburg gegen Bitterfeld-Wolfen ins Geschehen eingreifen. Beide Sätze gestalteten sich bis zur Satzmitte nahezu ausgeglichen, doch der USC konnte sich immer wieder mit kleinen Punkteserien absetzen. Die Folge war der spannende, aber letztlich souveräne Sieg (25:19; 25:22) der Magdeburger.

Im zweiten Spiel trafen sie auf den TSV Leuna und es wurde ein echtes Endspiel. Da der Gegner insgesamt deutlich sicherer und druckvoller spielte, wurden auch die Jungen vom USC etwas nervöser. Nach einem ausgeglichenen Satzbeginn zog der USC um drei bis vier Punkte davon. Im Satzverlauf sollte sich der TSV jedoch immer wieder herankämpfen. Mit einigen klugen Bällen in die Ecken des Spielfeldes erspielten sich die Hauptstädter den knappen, aber verdienten Satzsieg (25:23). Im zweiten Satz spielten die Gäste unruhiger, vielleicht mit der drohenden Niederlage im Hinterkopf. Die Jungen des USC spielten den Satz dagegen ruhig und solide durch, sodass er ungefährdet mit 25:17 gewonnen werden konnte. Damit stand der Tagessieger in eigener Halle fest. Trainer Jakob Dörre zeigte sich sehr zufrieden: "Mädchen und Jungen haben heute gute Leistungen gezeigt. Besonders die Jungen setzen Trainingsinhalte und taktische Vorgaben sehr diszipliniert um. Wir haben damit gute Voraussetzungen, auch um die Landesmeisterschaft mitzuspielen."

USC Magdeburg weiblich: Florentine König, Johanna König, Lillien Böke, Gina Grützan, Annemarie Nielebock

USC Magdeburg männlich: Leon Mechler, Tim Mechler, Linus Hiller

Jakob Dörre

Landesmeisterschaft U20 in Magdeburg: Zweiter Titel innerhalb einer Woche

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche war der USC Magdeburg Ausrichter einer Landesmeisterschaft der männlichen Jugend. Am vergangenen Sonntag war die höchste Altersklasse (U20) zu Gast in der Campus-Halle.

Mit den Dessau-Volleys und dem VC Bitterfeld-Wolfen waren Teams am Start, die sich weitgehend aus der Landesoberliga kennen. Nachdem der USC Magdeburg die Relegation mit zwei Siegen beendete, galten die Landeshauptstädter auch hier als Favorit.

Im ersten Spiel des Tages konnte ein glatter 3:0-Sieg gegen Dessau herausgespielt werden. Mit personellen Problemen auf der Mittelblock-Position kämpfend, musste improvisiert werden. Tobias Zander und Cedrik Moede machten ihre Sache hier aber jeweils gut, sodass drei deutliche Satzgewinne zu Buche standen – 25:14, 25:18, 25:14.

Das zweite Spiel des Tages bestritten die beiden Gastmannschaften. Hier setzte sich der VC Bitterfeld-Wolfen nach einigen Anlaufproblemen mit 3:1 gegen die Dessau-Volleys durch – 19:25, 25:22, 25:17, 25:16.

Damit gab es ein echtes Endspiel zwischen den Gastgebern und dem VC Bitterfeld-Wolfen. Die Spieler kennen sich bereits seit einigen Jahren aus diversen Turnieren der Landesauswahlmannschaften, sodass sowohl die Stärken als auch die Schwächen bekannt sind. Die Magdeburger wollten dieses Spiel nutzen, um eine Formation für die kommende Nordostdeutsche Meisterschaft zu finden.

Deshalb begannen Eric Schlese auf Zuspiel, Cedrik Moede auf Diagonal, Tobias Zander und Kapitän Lukas Pockrandt auf den Außenpositionen, Lukas Murra und Marti Wolff in der Mitte sowie Justin Spiegel als Libero. Nach einigen guten Aktionen – vor allem im Aufschlag – musste Cedrik Moede früh verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Für ihn kam Philipp Gürke aufs Feld, der letztlich zum Matchwinner werden sollte.

Den ersten Durchgang konnte der USC mit gut strukturierten Angriffen und druckvollen Aufschlägen mit 25:19 für sich entscheiden. Spannender wurde es in den folgenden Durchgängen. Zunächst entwickelte sich im zweiten Satz ein ähnliches Bild – der USC spielte druckvoll, Bitterfeld kämpfte und blieb dran. Erst gegen Ende konnten sich die Hausherren absetzen und hatten bei 24:20 die ersten Satzbälle. Doch alle wurden vergeben, sodass die Gäste ausgleichen konnten.

Aber die Magdeburger blieben nervenstark und konnten den Abschnitt mit 26:24 gewinnen. Doch die Bitterfelder waren nun im Spiel, was sich in einer andauernden Führung im dritten Satz zeigte. Eine Auszeit bei 21:23 zeigte Wirkung, doch dennoch hatten die Gäste den ersten Satzball – 23:24. Ein starker Aufschlag von Kapitän Pockrandt brachte aber den Ausgleich. Dann ging es hin und her, bis die Magdeburger den dritten Satzball nutzen und den Titel feiern konnten.

Trainer Marko Schulz nach dem Spiel: "Es ist schön, dass die Jungs ihren zweiten Titel in dieser Saison holen konnten. Allerdings müssen wir vor allem im Bereich Block-Feldabwehr noch ein gutes Stück zulegen. Die Nordostdeutsche Meisterschaft wird ein deutlich härteres Turnier." Diese Meisterschaft, bei der die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft ausgespielt wird, findet am 18. März in Berlin statt.

Bei der Landesmeisterschaft U16 männlich wurde der USC Magdeburg hinter den Dessau Volleys I Vizelandemeister 2017 und im C-Finale der U16 weiblich belegte der USC Magdeburg den sechsten Platz.

USC Magdeburg: Gürke, Lübke, Moede, Murra, Pockrandt, Schlese, Sölch, Spiegel, Wolff, Zander

Marko Schulz

Landesmeisterschaft U20 in Magdeburg

Am kommenden Sonntag richtet der USC Magdeburg bereits die zweite Landesmeisterschaft aus. Nach dem Erfolg der U18 männlich will nun auch die U20 männlich nachziehen. Ab 10 Uhr gilt es vor heimischer Kulisse, in der Campushalle 3, alle Reserven zu mobilisieren und gegen die anderen beiden Teams zu bestehen.

Gespielt wird hierbei im Modus jeder gegen jeden über drei Gewinnsätze. Da auf Landesebene nur drei Teams im Jugendspielbetrieb tätig waren, wird auch die Finalrunde unter eben diesen drei ausgespielt – eine Medaille ist demnach gesichert.

Die Elbestädter gelten nach der Qualifikation als Favorit auf den Titel. Besetzt ist das USC-Team mit Spielern aus der Landesauswahl, der Landesliga bis hin zu Akteuren mit Drittligaerfahrungen. Schüler des Sportgymnasiums sowie Marti Wolff aus der vierten Herrenmannschaft komplettieren die Mannschaft. Durch die Doppelbelastung, Sparkassen-Landesoberliga und Vorabitur, gilt Lukas Theel noch als Wackelkandidat für den USC-Kader. Ebenfalls noch unsicher ist der Einsatz von Cedric Moede, dieser erholt sich momentan von einer Rückenverletzung und ist nach Aussagen des Trainerteams noch nicht 100% einsetzbar. Ferner ist der Einsatz von Tobi Zander noch unsicher, denn er ist im Erwachsenenbereich als Spieler für den VCO Berlin gemeldet (evtl. Einsatz im Drittligaspiel: Preußen Berlin gegen VCO Berlin II).

Am Sonntag gilt es dennoch der Favoritenrolle gerecht zu werden. Erster Gegner der Magdeburger sind die Dessau Volleys, die teilweise mit Landesauswahlspielern, wie Marvin Müller, und Landesoberligaspielern, wie Leonard Huss, besetzt sind. Spiel zwei bestreiten dann die Dessau Volleys gegen den VC Bitterfeld-Wolfen. Auch das dritte Team besteht zum Teil aus dem Landeskader Sachsen-Anhalt. Mit Max Schmidt, spielt beim VC Bitterfeld-Wolfen sogar ein Talent mit, der bereits in der 2. Volleyball Bundesliga auf dem Parkett stand.

Beim Kampf um den Landesmeistertitel 2017 will keins der Teams den Einzug zur Nordostdeutschen Meisterschaft am 18. März in Berlin verpassen. Qualifizieren können sich nämlich nur der Landes- und vizelandesmeister.

Das Potenzial auf den Titel von Seiten des USC Magdeburg ist vorhanden, denn das Team ist spielerisch gefestigter und überzeugt auf allen Positionen mit verbesserter individueller Klasse: „Das Team ist bis in die Haarwurzel motiviert. Wir wollen nach Berlin, so der Slogan der Jungs“, freuen sich die Coaches, Schulz und Waldschik, und lassen sich von der Euphorie anstecken: „Momentan macht es sehr viel Spaß mit den Jungs zu trainieren - man merkt deutlich, dass jeder Spieler seine persönlichen sportlichen Ziele definiert hat und fokussiert trainiert.“

Die Magdeburger könnten das Landesmeister-Double schaffen, trainieren sie doch momentan mit erfahrenden Spielern aus der Landesoberliga zusammen. Mit einem Match gegen die Dritte Liga endete die gemeinsame Trainingswoche am Donnerstag. Da viele der Jungs bereits am Samstag Ligaspiele im Erwachsenenbereich haben, bleibt zu hoffen, dass alle Kraft genug haben, und den Titel zu holen.

  • Sonntag, 26.02.2017
  • Beginn: 10 Uhr
  • Campushalle SH 3, Johann-Gottlob-Nathusius-Ring, 39106 Magdeburg

Mannschaften

  • USC Magdeburg I
  • Dessau Volleys
  • VC Bitterfeld-Wolfen

Anja Bechmann

USC Magdeburg I und II

Nach dem internen USC-Duell posierten die U18-Spieler für ein gemeinsames Bild (USC Magdeburg I in rot/dunkelblau/grün, USC Magdeburg II in blau/gelb) (Foto: USC Magdeburg, Anja Bechmann)

U18-Landesmeisterschaft: Männliche USC-Jugend holt ersten Titel 2017

In der heimischen Campus-Halle konnte sich die männliche Jugend U18 souverän den Landesmeistertitel 2017 sichern. Dabei gaben die USC-Jungs keinen Satz ab, wodurch die Spieler um Kapitän Lukas Pockrandt den Titel aus dem Jahr 2016 verteidigten.

Nachdem die Magdeburger vom Verband ein Sonderspielrecht für die Altersklasse erhielten, mussten sie sich durch die Relegation spielen, um das Finale der Landesmeisterschaft zu erreichen. Dies gelang überaus deutlich mit drei klaren Erfolgen. Damit war der USC auch der Favorit auf den Titel – vor allem weil der große Konkurrent aus Bitterfeld-Wolfen seine Teilnahme an der Meisterschaft zurückzog.

Mit klaren Erfolgen in der Vorrunde über die Dessau Volleys II (25:8, 25:11) sowie über die zweite Mannschaft des USC (25:17, 25:9) stand das Team, welches gut von Erik Schlese als Zuspieler geführt wurde, im Halbfinale. Gegner hier waren die Dessau Volleys I. Beim Einschlagen vor dem Spiel verletzte sich Diagonalangreifer Friedemann Steinwerth, sodass die Mannschaft umgestellt werden musste. Dies war vor allem im etwas holprigen zweiten Durchgang zu sehen. Dennoch konnte sich der Gastgeber für das Endspiel qualifizieren – (25:14, 25:22).

Hier traf man auf die Gäste aus Wittenberg, die sich etwas überraschend für das Endspiel qualifizierten, weil sie in der Vorrunde in drei Sätzen Dessau niederringen konnten. Aber auch hier zeigten die Magdeburger ihre individuelle Klasse. Klar und deutlich wurde der erste Durchgang mit 25:6 gewonnen und die Wittenberger förmlich überrollt. Im zweiten Satz nahmen die Jungs etwas Gas raus, liefen aber nie Gefahr, den Satz abzugeben. Mit 25:19 gewann man letztlich auch das Finale und konnte die Goldmedaillen entgegen nehmen.

Auch die zweite Mannschaft des USC Magdeburg konnte sich für die Endrunde qualifizieren und zeigte insgesamt eine gute Leistung. Mit etwas mehr Glück wäre sogar ein Platz auf dem Podest möglich gewesen. Am Ende steht aber ein guter vierter Platz.

Für die erste Mannschaft geht es nun am 05. März bei den Nordostdeutschen Meisterschaften in Berlin weiter. Ziel ist hier die Endspielteilnahme, mit der sich das Team aus Sachsen-Anhalt zum dritten Mal in Folge für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren könnten. Dafür wird aber eine deutliche Steigerung in allen Elementen notwendig sein. "Auf Landesebene sind die Jungs nur selten gefordert. Wir werden in den kommenden Wochen verstärkt Testspiele gegen Erwachsenenteams organisieren, damit wir uns hier die nötige Wettkampfhärte holen können. Denn gegen Teams, die wie der TSC Berlin mit zahlreichen Nationalspieler antreten werden, müssen wir deutlich konstanter spielen.", so Trainer Marko Schulz nach dem Turnier.

USC Magdeburg I: Philipp Gürke, Fabian Lübke, Lukas Murra, Lukas Pockrandt, Eric Schlese, Justin Spiegel, Friedemann Steinwerth, Tobias Zander

USC Magdeburg II: Bennett Drebenstedt, Louis Meyer, Brijan Beck, Jan Nettlau, Felix Hoffmann, Yannik Mittag, Daniel Schulz, Wilhelm Bartsch

Anja Bechmann

Landesmeisterschaft U18 in Magdeburg

Neben den Erwachsenen-Teams sind natürlich auch die Jugend-Teams im Spielbetrieb auf Landesebene tätig. Am kommenden Samstag geht es für die männliche U18 bereits zur Landesmeisterschaft. Den Zuschlag für die Ausrichtung erhielt der USC Magdeburg. Daher findet am 18.02.2017 das Finale in der Campushalle 3 statt. Spielbeginn ist 10 Uhr, das Finale wird voraussichtlich gegen 15 Uhr gespielt. Mit von der Partie sind neben gleich zwei Magdeburger Teams auch die Dessau Volleys I und II sowie der Chemie Volley Mitteldeutschland und der MTV Wittenberg.

Das Team um Kapitän Lukas Pockrandt (USC Magdeburg I) spielt nun schon seit mehreren Jahren zusammen. Dabei konnten sie an zwei Deutschen Meisterschaften teilnehmen, so auch im vergangenen Jahr. Das Erreichen der Endrunde in Bitterfeld-Wolfen ist auch in dieser Saison das große Ziel. Dafür traten die U18-Spieler des USC Magdeburg I nun komplett im Erwachsenenbereich an. Ein Großteil lief für die zweite Mannschaft in der Sparkassen-Landesoberliga auf, Eric Schlese und Lukas Pockrandt sogar in der Dritten Liga Nord. Gespannt sein darf man vor allem auf Tobias Zander, der zur aktuellen Saison zum Bundesstützpunkt des VC Olympia Berlin wechselte und dort enorme Umfänge trainiert.

Das Ziel für die Landesmeisterschaft ist das Einspielen für die schweren Regionalmeisterschaften Anfang März in Berlin. Feinabstimmung, sich als Team finden und natürlich Landesmeister werden, stehen im Fokus.

Der USC Magdeburg II besteht auch in diesem Jahr wieder aus etablierten Spielern der letzten U18 Mannschaft sowie aus Neuzugängen aus der U16. Auch Spieler aus der U14 werden in diesem Jahr Bestandteil der Mannschaft sein. Die Jungs spielen und trainieren unter anderem in vier Mannschaften (U16, U18, Landesauswahl in der LK und 4. Herren USC Magdeburg). Mit dem Vorrundenabschluss als Zweitplatzierter ist ein Platz unter den besten vier möglich. Das große Ziel dieser Mannschaft ist natürlich ein Platz auf dem Treppchen, aber unter dem Aspekt, dass alle drei Mannschaften vor der USC U18-II Mannschaft Erfahrungen auf Oberliga-Niveau haben, sollte ein Erreichen des kleinen Finals das Maximalziel darstellen. Momentan befinden sich die Jungs noch in der Abstimmungsphase, weil die vielen unterschiedlichen Einsätze, Trainingseinheiten und Spielmöglichkeiten immer wieder neue Herausforderungen mit sich bringen.

Das erklärte Ziel für beide USC Teams ist das Treppchen, wenn nicht sogar der Landesmeister-Titel. Damit die Leistung abgerufen werden kann, wird es eine Verpflegung für kleines Geld vor Ort geben.

  • Samstag, 18.02.2017
  • Beginn: 10 Uhr, Finale voraussichtlich gegen 15 Uhr
  • Campushalle SH 3, Johann-Gottlob-Nathusius-Ring, 39106 Magdeburg

Mannschaften

  • USC Magdeburg I
  • USC Magdeburg II
  • Dessau Volleys I
  • Dessau Volleys II
  • Chemie Volley Mitteldeutschland
  • MTV Wittenberg

Anja Bechmann und Marko Schulz

Winter-Cup

Nach getaner Arbeit gab es für die Schulen noch ein Abschlussfoto - Adolph-Diesterweg-Grundschule und Johannes Gutenberg Grundschule Wolmirstedt (Foto: USC Magdeburg, Anja Bechmann)

1. Magdeburger Winter-Cup

Mit dem ersten Magdeburger Winter-Cup organisierte der USC Magdeburg eine weitere Veranstaltung für Kinder und Jugendliche der Schulen in und um Magdeburg. In Anlehnung an den Grundschul-Cup, der bereits im Sommer 2016 zum zweiten Mal stattgefunden hatte, folgte nun der 1. Magdeburger Winter-Cup.

Anders als der GS-Cup wurde der Winter-Event in der jeweiligen AG-Stunde an den teilnehmenden Grundschulen organisiert und durchgeführt. Damit es jedoch nicht nur bei einer Stunde Volleyballspielen blieb, hatten sich einige Schulen in der näheren Umgebung zusammengetan. Hierbei waren die Grundschule „Im Nordpark“ und die „Grundschule Weitlingstraße“ sowie einer Kombination der Schulen in Wolmirstedt (Adolph-Diesterweg-Grundschule und Johannes Gutenberg Grundschule) unter anderem Austragsort des 1. Grundschul-Wintercups. Auch die Sporthalle 1 der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurde für den Winter-Cup genutzt. Neben dem Editha-Gymnasium Magdeburg waren hier auch Vereinskinder der unter elf- und zwölfjährigen dabei.

Insgesamt haben mehr als 70 Kinder den Weg in die Turnhallen gefunden. Ganz vorne dabei waren die Teilnehmer aus Wolmirstedt. Hier waren mehr als die Hälfte der Kinder vertreten. Aber auch der Austragungsort „Grundschule Weitlingstraße“ wurde von ca. 25 Kindern plus zusätzlichem Fanblock aus dem Hort der Schule frequentiert.

Bei jeweils zwei Stunden voller Leidenschaft und vor Anstrengung roten Gesichtern konnte der Jugendkoordinator Matthias Waldschik beobachten, wie viel die Kinder seit dem Beginn des Schuljahres gelernt hatten. „Mit dem Modus zwei gegen zwei, hatten wir die Kinder auf diese Veranstaltung vorbereitet und siehe da, sind andere Kinder mit in der Halle, klappt alles schon sehr viel besser“, resümierte Waldschik. Nach getaner Arbeit wurden die Kinder natürlich mit kleinen Präsenten und Urkunden für ihr Engagement belohnt.

Das positive Feedback aller Teilnehmer, Verantwortlichen und Übungsleiter hatte zur Folge, dass bereits jetzt über eine Integration des Winter-Cups in die Schulplanung besprochen wird. Denn die teilnehmenden Kinder überraschten nicht nur ihre Übungsleiter, sondern auch sich selber – gegen andere Grundschulen zu spielen, ist eben doch mit mehr Ansporn verbunden. Mit diesem Hintergedanken freuen sich die Kinder auf den dritten Magdeburger Grundschul-Cup, der an einem Samstag vor den Sommerferien ausgespielt wird (Termin wird zeitnah bekannt gegeben).

Anja Bechmann

Eltern-Kind-Turnier 2016

Das zweite Eltern-Kind-Turnier des USC Magdeburg, Abteilung Volleyball war ein voller Erfolg (Foto: Anja Bechmann)

Zweite Auflage – Eltern-Kind-Turnier

Am Samstag, 17. Dezember 2016, fand in der Campushalle drei zum zweiten Mal, das von Kindern und USC-Übungsleitern 2015 ins Leben gerufene, Eltern-Kind-Turnier statt. Jeweils ein Kind aus dem Volleyball-Nachwuchs des USC Magdeburg und ein Elternteil konnten am Turnier teilnehmen. Kindern, die ohne ein Elternteil teilnehmen wollten, wurde die Möglichkeit gegeben, mit einem der USC-Paten zu spielen. Dabei wurde jeweils zwei gegen zwei gespielt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Volleyballabteilungsleiter Bernd Stierwald, der sich nicht nur über die zahlreichen Teilnehmer/-innen, sondern auch über das Engagement seiner Übungsleiter freute. Pünktlich um 14 Uhr gab es dann den Anpfiff.

Eltern-Kind-Turnier 2016

Conni und Nele Gerstner: Gewinnerinnen des B-Finales und neuer Perspektivkader für den Volleyball-Verband Sachsen-Anhalt (Foto: Anja Bechmann)

Insgesamt spielten 18 Teams, wobei der jüngste Teilnehmer, gerade mal sieben Jahre alt war. Ihm zur Seite gestellt wurde Carolin Martens, Spielerinnen der 1. Damenmannschaft des USC Magdeburg. Gemeinsam bestritten sie eine Vielzahl an Spielen und belegten im C-Finale dann den fünften Platz.

Auf dem ersten Rang im C-Finale landete das „Dream-Team“, bestehend aus Tochter Katharina und Mama Katja Andresen. Im B-Finale setzte sich Nele Gerstner mit ihrer Mama zusammen als „Beach-Girls“ durch. Nur ein paar Stunden nach Abpfiff der letzten Partie beim zweiten Eltern-Kind-Turnier war Nele bereits wieder in der Campushalle 3. Diesmal allerdings nicht nur aus Spaß – bei der VVSA-Landesauswahlsichtung der Jahrgänge 2004 und 2005 wurde sie als eine der Jüngeren Spielerinnen (Nele geboren 2006) in den Perspektiv-Kader berufen – Herzlichen Glückwunsch! Das A-Finale wurde von „Die 2 lustigen 3“, bestehend aus Sohn Tim und Papa Christian Mechler, gewonnen.

Eltern-Kind-Turnier 2016

Theo Rüger und Carolin Martens: Jüngster Teilnehmer, Theo (sieben Jahre) mit seiner Partnerin Carolin Martens von den 1. Damen (Foto: Anja Bechmann)

Den Kindern und auch deren Eltern war nach dem Abpfiff um ca. 17 Uhr die sportliche Anstrengung anzusehen. Nichtsdestotrotz fand man überall freudestrahlende Augen und lächelnde Gesichter. Durch die kreative Startgebühr in Form von mitbrachten Getränken, Kuchen oder auch Nachtisch ließ man dann den Volleyballnachmittag in gemeinsamer Runde ausklingen. Die USC-Übungsleiter nutzten diese Gelegenheit um insbesondere mit den Eltern nochmal ins Gespräch zu kommen. Neben Lob und Anerkennung für die sportlichen Leistungen ihrer Kinder, stand dabei ein näheres Kennenlernen an oberster Stelle. Auch die Eltern der USC-Spieler/-innen nutzten die Gelegenheit um sich beim USC-Trainerteam zu bedanken.

Eine wiederholte Auflage für 2017 wird nach dem gelungenen Event bereits fest in den Ablaufplan der USC-Veranstaltungen geplant und das obwohl es laut Aussage von Mama-Gerstner, schwer war, sich am Folgetag bewegen zu können. Um mit den Kindern mithalten zu können, bleibt nun ja auch etwas Zeit zum Trainieren.

Anja Bechmann

Jugend-Stadtmeisterschaften im Beachvolleyball

Spiel, Spaß und fast immer Sonnenschein prägten die diesjährigen Spielrunden um die Stadtmeisterschaft 2016 im Jugendbereich. Der Stadtfachausschuss Magdeburg als Veranstalter konnte auch in diesem Jahr zufrieden über die Jugendrunde um die Stadtmeisterschaft sein. Unter der Federführung des MLV Einheit Magdeburg, gingen zwei Vereine und acht Teams in das Rennen um den Stadtmeister-Titel 2016 (U12w: MLV, USC I, USCII, U18w: MLV, USC I, USC II, U12m: MLV, USC, U14m: MLV, USC).

Wie im Vorjahr stellten der MLV Einheit und der USC Magdeburg die Teams um die Stadtmeisterschaft 2016. In Hin- und Rückrunde auf den Beach-Anlagen der beiden Vereine wurde im Juni der Stadtmeister erspielt. Neu in diesem Jahr: um für die Kinder die Attraktivität des Beachvolleyballs zu erhöhen wurde in der „Mini-Beach-Volleyball“- Variante in den Altersklassen U12-U14 gespielt. D.h. kleinere Feldgrößen, geringere Netzhöhen und das Spiel unter Hallenvolleyball-Regeln. Die Kinder nahmen diese Variante mit Freude an und es ergaben sich spannende Spiele mit tollem Einsatz und spektakulären Aktionen. Überwiegend bestes Wetter, tolle Organisation und Unterstützung durch den „Eltern-Fanblock“ wurde jeder Spieltag zu einem gelungenen Ereignis für alle Beteiligten.

Die gute Trainerarbeit und der Fleiß der Spieler und Spielerinnen des USC Magdeburg beim Training und bei den regionalen Wettkämpfen wurden mit Bestplatzierungen auf Stadtebene belohnt. Auch im kommenden Jahr soll es eine wiederholte Auflage der Stadtmeisterschaften geben, wobei mehr Vereine akquiriert werden sollen und die Teilnehmerzahl dadurch steigt.

Anja Bechmann

Die Platzierungen

U12w: USC I, USC II, MLV
U18w: USC I, MLV, USC II
U12m: USC, MLV
U14m: USC, MLV

Kinderaugen strahlen

Am vergangenen Samstag fand in der Campushalle 1 der zweite Magdeburger Grundschul-Cup statt. Geladen waren Teilnehmer und Teilnehmerinnen der 14 Arbeitsgemeinschaften aus dem landesgeförderten Projekt „Sport in Schule und Verein“.

Kooperationspartner USC Magdeburg richtete bereits zum zweiten Mal in Folge das Saison-Highlight für die Grundschulkinder aus und konnte sich in diesem Jahr über eine erhöhte Teilnehmerzahl freuen. Mit 42 Kindern, im Vergleich 2015 17 Kindern, kann der Grundschul-Cup in Sachen Quantität eine Steigerung verzeichnen. Aber auch in der Qualität waren die Kinder in diesem Jahr schon agiler und nutzten die fast vier Stunden Volleyballspielen um an ihre Grenzen zu gehen.

Im Spielmodus zwei gegen zwei, jeweils Mädchen- und Jungenturnier 3. und 4. Klasse, konnten die Kinder bei bis zu acht Spielen, gegen zum Teil andere Grundschulen, ihr Können unter Beweis stellen und zeigen was sie im vergangenen Schuljahr gelernt haben. Neben nervenaufreibenden Spielen und so mancher Träne, war es nicht nur für die sportlich Aktiven eine sensationelle Veranstaltung. Auch viele Eltern und Geschwister der Kinder haben den Saison-Höhepunkt genutzt um sich von der Jugendarbeit beim USC Magdeburg zu überzeugen. „Es ist erstaunlich, dass der USC Magdeburg so viele Kinder und auch Eltern bei diesem Wetter in die Turnhalle geholt hat. Das zeugt vom Enthusiasmus der Trainer und Trainerinnen.“ So ein Spieler-Papa zwischen den Volleyballpartien seiner Tochter.

Jugendkoordinator Matthias Waldschik, der an diesem Tag die Turnierleitung übernommen hatte, ist neben dem spielerischen Engagement der Kinder vor allem über die vielen Fans erfreut gewesen. „Wir wussten durch eine Abfrage bereits, dass bis zu 40 Kinder in diesem Jahr teilnehmen wollen, aber dass viele von diesen ihre Eltern und Geschwister mitbringen, macht uns stolz. Großer Dank geht daher an die Kinder und Ihre Fans, vor allem aber auch an die Betreuer und Betreuerinnen vom USC Magdeburg. Mit vielen absolvierten AG-Stunden haben sie den Kindern den Volleyballsport näher gebracht und sind bei hochsommerlichen Temperaturen bereit ihre Freizeit für die kleinen Volleyballer in der Turnhalle zu verbringen.“

Nach vier Stunden Volleyball stand dann die Siegerehrung auf dem Plan. Jedes der vierzig Kinder erhielt dabei eine personalisierte Urkunde mit einem Teamfoto sowie Sachpreisen, die mit freundlicher Unterstützung des Volleyball-Verbands Sachsen-Anhalt, der Stadtsparkasse Magdeburg, der MDCC Magdeburg-City-Com GmbH und der FuelCon AG Magdeburg gespendet wurden. Ganz oben auf dem Treppchen waren dabei Annemarie Nielebock gemeinsam mit Mara Wälisch (3. Klasse Mädchen), Amy Eilert zusammen mit Karina Eremin (4. Klasse Mädchen), Karl Kausche mit Sean Burgold (3. Klasse Jungen) und Pablo Lange mit Luca Godziel (4. Klasse Jungen).

Auf Grund der positiven Statements aller Teilnehmer/innen wird bereits über ein weiteres Turnier beratschlagt. In Kombination mit dem im Vorjahr stattgefundenen Eltern-Kind-Turniers zu Weihnachten wird über eine Einladung an die Arbeitsgemeinschaften nachgedacht.

Anja Bechmann

Die Platzierungen

3. Klasse Mädchen
Platz 1: Annemarie Nielebock und Mara Wälisch
Platz 2: Karlotta Eluna Rodzis und Kaja Anaru Küster
Platz 3: Miriam Lange und Leah Scheide

4. Klasse Mädchen
Platz 1: Amy Eilert und Karina Eremin
Platz 2: Eileen Bölter und Emily Zellner
Platz 3: Hedi Naumann und Mia Kramer
Platz 4: Johanna Redling und Chiara Voigt

3. Klasse Jungen
Platz 1: Karl Kausche und Sean Burgold
Platz 2: Mateo Krause und Johann Kulosa
Platz 3: Dalyan Düzel Candan und Jonathan Rabenstein
Platz 4: Till Böttcher und Ben Oliver Czommer

4. Klasse Jungen
Platz 1: Pablo Lange und Luca Godziel
Platz 2: Owen Iyamu und Arne Adlung
Platz 3: Aaron Müller und Felix Meidert
Platz 4: Hannes Heyer und Finn Radtke
Platz 5: Ole Schallschmidt und Marvin Juhnke
Platz 6: Christopher Pascal Kropf und Jann Lasse Düring
Platz 7: Marlon-Yaris Zimmermann und Alfred Heinke
Platz 8: Brandon Müller und Johannes Lehmann
Platz 9: Oskar Kumpert und Moritz Kumpert
Platz 10: Jan Peter Siegel und Finn Lochau

Magdeburger Grundschul-Cup

Jugendkoordinator Matthias Waldschik mit den AG-Kindern im Gespräch (Foto: Anja Bechmann)

2. Magdeburger Grundschul-Cup

Am kommenden Samstag findet der 2. Magdeburger Grundschul-Cup in der Campushalle 1 in Magdeburg statt. Ab 10 Uhr erwarten die Trainer, Trainerinnen und Betreuer vom USC Magdeburg ca. 50 Kinder aus 14 Volleyball-Arbeitsgemeinschaften aus Magdeburg. Der Grundschul-Cup bildet das Highlight zum Landesprojekt „Sport in Schule und Verein“, dass durch den Landessportbund Sachsen-Anhalt, dem Kultusministerium, dem Sozialministerium und dem Landesschulamt Sachsen-Anhalt bereits seit 1993 durchgeführt wird.

In Kooperation mit dem USC Magdeburg konnten im vergangenen Schuljahr über 200 Kinder in außerschulischen Arbeitsgemeinschaften mit dem Volleyballspielen vertraut gemacht werden. Die Zielsetzung, dass das Zusammenspiel von Sportvereinen und Schulen den Schülerinnen und Schülern ein vielfältiges Sportangebot geben soll, kann daher als erreicht betrachtet werden.

Der zweite Magdeburger Grundschul-Cup wird im Turniermodus zwei gegen zwei gespielt. In den wöchentlich stattfindenden Trainingsstunden wurde das System verinnerlicht und auch die Grundtechniken geübt, so dass am Samstag vor allem der Spaß am Volleyball im Fokus steht. Dank der Unterstützung des Volleyball-Verbands Sachsen-Anhalt, der Stadtsparkasse Magdeburg, der MDCC Magdeburg-City-Com GmbH und der FuelCon AG Magdeburg wird jedes teilnehmende Kind auch einen Sachpreis für das aufgebrachte Engagement erhalten. Für die Verpflegung sorgt die vereinsinterne Organisation zu moderaten Preisen.

Jugendkoordinator und Trainer der 1. Herrenmannschaft des USC Magdeburg, Matthias Waldschik freut sich bereits auf die Veranstaltung. „Der zweite Magdeburger Grundschul-Cup ist für die Kinder der Saison-Höhepunkt und dank der Unterstützung können wir den zahlreichen Teilnehmer/innen nicht nur den Sport näher bringen, sondern sie auch für ein Schuljahr Training belohnen.“ Interessierte Kinder, Eltern und Zuschauer sind natürlich herzlich eingeladen sich dem Spektakel in der Campushalle 1 anzuschließen um gemeinsam mit dem USC Magdeburg das Saison-Highlight zu feiern.

Anja Bechmann

USC Magdeburg Volleyball Jugend

USC Magdeburg Volleyball Jugend feiert Saisonabschluss (Foto: USC Magdeburg | Anja Bechmann)

Volleyball-Erlebnis für die USC-Kinder

Vom 10. bis zum 12. Juni 2016 nahm der USC Magdeburg am 24. Landesspielfest der Volleyballjugend Sachsen-Anhalt im Stadionbereich von Braunsbedra teil. 36 Jugendspielerinnen und -spieler sowie zehn Betreuer konnten bei schönem Wetter den lockeren Abschluss der Saison 2015/16 begehen. Das Erlebnis begann für die Kinder bereits am Freitag nach dem Aufbau der Zelte mit der großen Eröffnungsfeier inklusive Tanz, Gesang und riesigem Feuerwerk. Am Wochenende starteten dann fast 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf 71 Feldern in 14 Altersklassen. Es handelte sich nämlich auch um das 8. Internationale Spielfest mit Gastmannschaften unter anderem aus Litauen und Polen. Die wieder hervorragende Turnierorganisation stemmte der SV Braunsbedra, wobei über 1.000 Spiele an zwei Tagen auf den Rasenflächen absolviert wurden.

Der USC Magdeburg war in sieben Altersklassen am Start und setzte sich primär in den älteren Jahrgängen durch. Das Mixed-Team, hauptsächlich bestehend aus Magdeburger Sportschülern, belegte den ersten Platz. Auch die U18- und U20-Jungs konnten sich gegen ihre Gegner durchsetzen und standen bei der Siegerehrung am Sonntagnachmittag auf dem höchsten Treppchen. Bei den jüngeren Volleyballern des USC, darunter eine U16 (26. Platz), eine U14 (23. Platz) und zwei U12 (50. Und 56. Platz) weiblich Mannschaften sowie ein U13 (7. Platz) männlich Team, reichte es nicht zu einem Platz auf dem Siegerpodest. Für sie standen Teamgeist und vor allem Spielfreude im Vordergrund. Auch die Integration neuer Spieler in die Mannschaften war ein Thema.

Dank gilt den Eltern der zahlreichen Kinder, die tatkräftige Unterstützung leisteten. Das Verhältnis zwischen den jungen Trainern und ihren Teams konnte sich durch dieses tolle sportliche Event weiter gut entwickeln, so dass auch eine Teilnahme im nächsten Jahr angestrebt wird.

Antje Mutzeck

Beachvolleyball-Stadtmeisterschaften für Kinder und Jugendliche

Ganz nach dem Motto: „Was in der Halle funktioniert, kann auch im Sand stattfinden“ geht die Serie der Stadtmeisterschaften für Kinder und Jugendliche in die nächste Runde. Nachdem die Hallenturniere von interessierten Vereinen, Kindern und Jugendlichen genutzt wurden um spielerische Qualitäten auf dem Parkett zu verbessern, geht es ab dem 8. Juni in den Sand.

Wie bereits im Vorjahr soll die Stadtmeisterschaft Beach insbesondere Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben sich mit der Sportart Beachvolleyball auseinander zusetzen. Es sind bereits mehr Teams gemeldet als noch im Vorjahr. Hinzu kommt auch eine Neuerung – erstmalig ist auch eine Beachserie für Kinder unter elf Jahren geplant. Der Spielmodus hierbei wird auf eins gegen eins festgelegt, so dass den Mädchen und Jungen der Einstieg in die Sommersportart nähergebracht werden kann. Die anderen teilnehmenden Teams aus den Vereinen der MLV Einheit Magdeburg und dem USC Magdeburg spielen standartgemäß zwei gegen zwei über zwei Gewinnsätze á 21 Punkte, wobei wie beim Hallenvolleyball auch, zwei Punkte Differenz zum Satzgewinn nötig sind.

Mit der wiederholten Auflage der Beachserie wollen die Verantwortlichen von der MLV Einheit Magdeburg und dem USC Magdeburg Kontinuität in die Beachsaison bringen und die Kinder auch im Athletikbereich schulen und ausbilden. Der Spaß am Spielen unter freiem Himmel steht natürlich im Vordergrund.

Anja Bechmann

USC-Mädchen können noch nicht oben mitspielen

Das vergangene Wochenende nutzen die jüngsten Volleyballspielerinnen, Alterskategoeire U11, in Sachsen-Anhalt um weiter Erfahrungen und Punkte zu sammeln. Hierbei bot der HSG Merseburg einen optimalen Ausrichtungsort für einen spannenden Spieltag.

Die anfänglichen Unsicherheiten der USC-Spielerinnen in den Spielen gegen SVP Schönebeck I und VC Bitterfeld-Wolfen II erschwerten die Feldabwehr und überließen dem Gegner einfache Punkte. Aufgrund einer „langen Bank“ konnte ein aber auf allen Positionen gewechselt werden. Die Motivation und der Spielwille der Mädchen waren hier durch jedoch nicht betroffen – lautstarke Anfeuerungsrufe und das Feiern jedes kleinen Punktes war von der Feldseite immer präsent.

Die ersten Plätze in den Vorrunden wurden von den Vereinen HSG Merseburg und SVP Schönebeck I belegt. Im Platzierungsspiel gegen VC Wolfen-Bitterfeld III nutzte der USC die Chance, mit sehr gut platzierten Aufschlägen und einer agilen Feldabwehr, die Ballwechsel spannend und das Satzergebnis bis zum Schluss offen zu halten. Jedoch mussten sich die USC-Mädchen, wenn auch mit einer knappen Niederlage, geschlagen geben (25:17; 25:23). Nach hart umkämpften Spielen setzte sich SVP Schönebeck I an die Spitze, VC Bitterfeld-Wolfen II sicherte sich Platz zwei und die Mädels vom HSG Merseburg belegten den dritten Platz an Spieltag Nummer zwei. Für die Kleinsten vom USC Magdeburg blieb leider nur das Tabellenschlusslicht.

Eine kontinuierliche Leistung an diesem Wochenende zeigte aber vor allem die Spielerin Lillien Böke, die trotz fehlender Spielpraxis bereits eine sichere Bank im Kader der U11 weiblich geworden ist. Der Ehrgeiz vom USC-Kader wurde an diesem Wochenende nicht belohnt, doch folgt am 18.06.16 der Abschlussspieltag, an dem noch einmal alle Kräfte mobilisiert werden können.

USC Magdeburg: Johanna König, Lillien Böke, Charlotte Mulconrey, Gina Grützahn, Florentine König

Carolin Martens

U12 des USC schlägt sich wacker bei Landesmeisterschaften

Am Wochenende spielte die zweitjüngste Altersgruppe im Volleyball die Landesmeisterschaften aus. Die Jungen holten sich mit einem Sieg den 5. Platz im A-Finale beim CV Mitteldeutschland, die Mädchen spielten das C-Finale zu Hause in der Campushalle, gewannen allerdings kein Spiel.

Lange nach Saisonende der „Großen“ spielten am vergangenen Wochenende die Fastjüngsten ihre Platzierungen im Land aus. Die Mädchen des USC richteten das C-Finale in eigener Halle aus und traten gegen die späteren Sieger Dessau-Volleys, SV Zörbig I und II, WSG Reform Magdeburg und den SV Pädagogik Schönebeck an. In der Gruppe spielten sie gegen die Zörbiger Teams, und konnten trotz vieler geholter Punkte keinen Satz gewinnen. Dazu war das Spiel der Gegnerinnen zu stabil, auf der eigenen Seite konnte noch nicht so viel Sicherheit entwickelt werden. Vor allem die Nerven den Mädchen noch gefehlt. In der zweiten Gruppe setzten sich die WSG Reform und die Dessau-Volleys durch, sodass im Spiel um Platz 5 der Gegner Schönebeck hieß. Auch hier spielten die Mädchen des USC lange mit, mussten sich am Ende jedoch knapp geschlagen geben (22:25, 23:25). Dennoch machte der Spieltag Lust auf mehr, sodass das weitere Training und die kommende Saison mit viel Elan begonnen werden kann.

Die Jungen spielten in Braunsbedra bei Ausrichter CV Mitteldeutschland. Es standen schwere Spiele an, hatten sie sich doch in letzter Minute für das A-Finale qualifiziert und noch keines der Teams in der Saison besiegen können. In der Gruppe traten die Hauptstädter gegen die späteren Landesmeister CVM I und USV Halle II an. Trotz des eigenen guten Spiels sowohl in Aufschlag als auch Annahme konnten die Jungen den starken Aufschlägen und Angriffen des Gegners oft nicht standhalten. Gegen Halle II gerieten sie zudem in Abstimmungsschwierigkeiten. So gingen beide Spiele relativ klar verloren. Im Spiel um Platz 5 präsentierten sich die USC-Jungs gegen die HSG Merseburg wieder etwas konzentrierter, wenn auch nur phasenweise. Sobald dies jedoch funktionierte, konnten sie gerade im eigenen Aufschlag häufig punkten. Bei einem ausgeglichenen Spiel sicherten sie sich den 1. Satz (25:21), gaben den zweiten allerdings knapp ab (23:25). Der Tiebreak gestaltete sich ähnlich knapp, jedoch mit dem glücklicheren Ende für den USC (15:13). So hieß es am Ende mit einem Sieg über eine Mannschaft, die sie bisher nicht schlagen konnten, Platz 5 für den USC.

Team Mädchen: Nele Gerstner, Annemarie Nielebock, Lillien Böke
Team Jungs: Tim Mechler, Odin Ehlert, Leon Mechler

Ergebnisse:

Jakob Dörre

USC qualifiziert sich für Landesmeisterschaft U12

Am Wochenende spielten die Jungen der U13 um die Landesmeisterschaft. Dabei setzte sich der CV Mitteldeutschland souverän durch, der USC Magdeburg landete auf dem 6. Platz. In der Altersklasse U12 spielten die Mädchen und Jungen Relegation. In der A-Relegation der Jungen qualifizierte sich der USC als Turnierdritter für die Landesmeisterschaft, die Mädchen erspielten in der C-Relegation mit ebenfalls dem dritten Rang die Teilnahme am C-Finale.

Am Samstag wurde beim Burger VC 99 das A-Finale der Landesmeisterschaft der U13 ausgetragen, der USC Magdeburg reiste neben dem CV Mitteldeutschland mit gleich zwei Teams, dem MTV Wittenberg und der WSG Reform Magdeburg an. Im Vorfeld hatten sich einige Spieler verletzt und konnten nicht teilnehmen oder nur sehr unregelmäßig trainieren. So war das ganze Turnier von Unsicherheit geprägt. Zwar konnten immer wieder Schwächephasen von mehreren Punkten aufgeholt werden, doch fehlte die Konstanz, um die Sätze zuende zu spielen. Im ersten wie im zweiten Spiel gegen Burg sowie den CV Mitteldeutschland II konnte der USC im ersten Satz überzeugen, aber scheiterte im zweiten schon häufig in der Annahme. Das Spiel um Platz 5 gegen Wittenberg war die logische Folge aus der durchwachsenen Vorrunde. Auch hier spielte der USC nur selten konstant, verlor einen Satz deutlich (15:25) und dominierte den zweiten. Erneut waren die Jungen zum Ende in Front (22:21), konnten diesen Vorteil aber nicht ausnutzen (24:26). So mussten sich die Magdeburger mit einem 6. Platz im Land begnügen, konnten aber wegen fehlender Spieler und der Verletzungen nicht ganz unzufrieden sein. Als Landesmeister setzte sich der CV Mitteldeutschland klar vor dem Burger VC durch.

In der U12 spielten die Teams erfolgreicher. Die Mädchen spielten in der Campushalle gegen Gäste vom SV Pädagogik Schönebeck, SV Zörbig, VC Bitterfeld-Wolfen und Lokalrivalen WSG Reform Magdeburg. Gegen diese konnten sie sich im ersten Spiel zwar zur Wehr setzen, mussten beide Sätze aber knapp abgeben (21:25; 23:25). Darauffolgend steigerte sich die Sicherheit der Hauptstädterinnen und sie konnten gegen Bitterfeld-Wolfen II sowie gegen Schönebeck 2:0-Siege einfahren. Einen Satz gegen die Bitterfelderinnen konnten sie sogar deutlich gewinnen (25:15). Gegen die späteren Turniersiegerinnen vom SV Zörbig war jedoch wenig zu holen. Der Aufschlagdruck sowie die Sicherheit der Gegnerinnen in den Grundelementen war noch ein wenig zu groß für die Mädchen, die z.T. erst seit wenigen Wochen Volleyball spielen und ihr erstes Punktspiel bestritten. Am Ende stand ein solider dritter Platz und damit die Teilnahme am C-Finale der Landesmeisterschaft zu Buche.

Die Jungen spielten bei WSG Reform Magdeburg mit dem USV Halle II, den Dessau Volleys, dem VC Bitterfeld-Wolfen I und der HSG Merseburg. Die Hauptstädter schlugen in der Vorrunde den Bitterfeld-Wolfen und mussten sich der HSG Merseburg geschlagen geben. Beide Spiele verliefen auf nahezu ausgeglichenem Niveau, wobei sich die Merseburger mit ihrer Sicherheit und der Körpergröße den Sieg sicherten.

In den Folgespielen merkte man den USC-Jungs die Nervosität ein wenig an. Die unterlegenen Dessauer wurden nicht, wie in vorhergehenden Spielen, dominiert, sondern konnten sich im ersten Satz fast gleichauf präsentieren (25:21). Der zweite Satz konnte allerdings deutlicher gewonnen werden (25:11). Als es darauf um den Platz 3 und damit die Qualifikation für die Landesmeisterschaft ging, wurde ein Lokalderby zwischen der WSG Reform und dem USC ausgespielt. Auf Augenhöhe gewannen beide Teams einen Satz (22:25; 25:20), im Tiebreak behielten die Jungen vom USC mehr Nerven und spielten sicherer als die Süd-Magdeburger. Das folgerichtige 15:10 und damit der 2:1-Sieg sicherte dem USC einen Platz unter den ersten sechs Teams des Landes – welchen, wird am 21. Mai ausgespielt.

USC Magdeburg U13 männlich: Tilman Anton Wagner, Ben Kleber, Manuel Kulessa
U12 weiblich: Lillien Boeke, Nele Gerstner, Gina Grützahn, Annemarie Nielebock
U12 männlich: Leon Mechler, Tilman Anton Wagner, Odin Ehlert, Tim Mechler

Ergebnisse:

Jakob Dörre

U14 männlich, weiblich

USC Magdeburg U14m: Emil, Fynn, Manuel, Tilman Anton und Felix Süssig (Trainer)

USC Magdeburg U14w: Nele, Luisa, Juliana Sophie, Charlotte, Emilia, Lara Loreen

Saisonabschluss für die U14 des USC Magdeburg

Am 19.04.2016 spielten die USC-Jungen der U14 im Stadtspielbereich der Volleyballjugend Magdeburg und setzten sich ein weiteres Mal erfolgreich gegen die angereisten Gäste vom MLV Einheit durch. In der Sporthalle I der Otto-von-Guericke Universität stand am Dienstag der letzte Spieltag der U14 auf dem Plan.

Da das B-Finale auf Landesebene aufgrund geringer Beteiligung am vergangenen Samstag nicht stattfinden konnte, bedeutete dieser Spieltag den Abschluss für die männliche U14 vom USC. Dementsprechend motiviert waren die Jungs auch zum Spiel gekommen, wollte man heute doch nochmal zeigen, was man schon alles beim Training und in den vergangenen Spielen gelernt hat.

Dass man tatsächlich etwas gelernt hatte, zeigte sich über weite Strecken des ersten Satzes, denn mit konstanten Aufschlägen und sicherem Spiel in fast jedem Ballwechsel ging dieser souverän 25:14 an den USC. Dieser Schwung konnte leider nur begrenzt in den zweiten Satz übernommen werden, sah man sich zu Anfang eines 5 Punkte-Rückstands gegenüber. Doch bereits beim 10:10 war man wieder gleich auf und konnte durch viele gute Aufschläge einen Vorsprung herausspielen.

Hierbei sei lobend erwähnt, dass gerade der Aufschlag ein sehr druckvolles Element unserer noch jungen Akteure darstellt. So stand in der Folge auch ein letztendlich ungefährdeter Sieg zum 25:17 zu Buche und das Turnier konnte ohne Satzverlust gewonnen werden. In der anschließenden Siegerehrung konnten sich die Teams über ihre Urkunden freuen und ließen sich für das heimische Fotoalbum noch ablichten.

Bei den Mädchen in der U14 stand am vergangenen Samstag das C-Finale auf dem Spielplan. Die noch sehr jungen Akteurinnen mussten sich hier jedoch den anderen Teams geschlagen geben. Noch zu unsicher agierte das Team um Trainerin Mercedes Rutsch.

Die Spieler und alle Beteiligten möchten sich an dieser Stelle noch einmal bedanken, dass in und um Magdeburg solch eine Möglichkeit für die Jugendspieler der Vereine besteht. Im Sommer geht es dann für die Spieler/innen in den Sand um hier motorische, konditionelle und spielerische Elemente zu trainieren.

Anja Bechmann

U12

USC Magdeburg U12: Tim, Tilman Anton, Jakob Dörre (Trainer), Odin, Leon

USC setzt sich in der U12 durch

Am vergangenen Samstag spielten die Mädchen und Jungen der U12 des Landes. In der Leistungsklasse II setzte sich der USC Magdeburg ungeschlagen als Turniersieger durch, die Mädchen erspielten in der Leistungsklasse IV den dritten Rang. In der Sporthalle I der Universität war am Samstag Großkampftag der U12. Bei den Mädchen spielte mit der Leistungsklasse IV die unterste Kategorie, bei den Jungen war dies die Leistungsklasse II. Dabei waren bei den Jungen die Gäste vom VC Bitterfeld-Wolfen gleich mit vier Mannschaften angereist, dazu kamen die Dessau-Volleys und der Gastgeber USC.

In einer der beiden Dreierstaffeln begannen die Jungen mit einem Spiel gegen Bitterfeld-Wolfen II. Dies gewannen sie mit konstanten Aufschlägen und sicherem Spiel in jedem Ballwechsel souverän 25:13 und 25:12. Anschließend sollte es gegen die Dessau-Volleys etwas schwieriger werden. Beide Sätze gestalteten sich bis zur Satzmitte nahezu ausgeglichen, doch der USC konnte sich immer wieder mit kleinen Punkteserien absetzen. Die Folge war ein weiterer Sieg (25:17, 25:18), was die Halbfinalteilnahme im Überkreuzspiel mit der anderen Staffel bedeutete. Dort trafen die Magdeburger auf Bitterfeld-Wolfen III und merkten erstmals, dass das Turnier kein Selbstläufer sein würde. Nach einem 1:6-Rückstand und der folgerichtigen Auszeit von Trainer Jakob Dörre kämpften sich die nun aufgewachten Jungen mit wieder konstanter werdendem Spiel heran und gewannen den Satz noch (25:18). Der zweite Satz sollte ungefährdeter sein und wurde mit einer soliden Leistung 25:15 gewonnen. Im Folgenden Finale trafen die USC-Jungs erneut auf die Dessau-Volleys, die noch einmal Druck ausübten und sich im Vergleich zum Staffelspiel steigerten. Auch wenn der Sieg des USC (25:17, 25:21) nie ernsthaft in Gefahr war, so zeigten doch einige lange Ballwechsel, dass auch Dessau etwas entgegenzusetzen hatte. Letztlich war es die Aufschlagkonstanz, die dem USC den Sieg sicherte. Damit spielen die Hauptstädter am 1. Mai in der Relegation um die Teilnahme an der Landesmeisterschaft mit fünf weiteren Teams.

Bei den Mädchen trat der USC mit vier Spielerinnen an, von denen drei ihr erstes Punktspiel überhaupt bestritten. Es war also hauptsächlich ein Spieltag, um Erfahrung zu sammeln. Doch gleich im ersten Spiel gegen die Dessau-Volleys kämpften die Mädchen stark, auch wenn es nicht ganz zu einem Satzgewinn reichen sollte (22:25, 15:25). Da an diesem Spieltag aber jeder gegen jeden gespielt wurde, konnten sie viel Spielpraxis sammeln. Mit WSG Reform Magdeburg (27:25, 25:20) und VC Bitterfeld-Wolfen II (25:18; 25:16) konnten sie gleich zwei gegnerische Teams besiegen. Gegen starke Gäste vom SV Zörbig war nicht viel zu holen (12:25; 13:25). In jedem Spiel fehlte den Debütantinnen verständlicherweise noch die Sicherheit in allen Spielelementen, doch sie zeigten immer wieder, dass sie sich nicht kampflos geschlagen geben wollten. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen platzierten sie sich auf einem soliden dritten Platz und legten den Grundstein dafür, sich in der Relegation um das C-Finale der Landesmeisterschaft am 1. Mai ebenfalls zu qualifizieren.

Ergebnisse:

Jakob Dörre

USC bei Nordostdeutscher Meisterschaft U20 mit Platz 6

U20 männlich

v.l.n.r.: Matthias Waldschik, Eric Schlese, Justin Spiegel, Tobias Zander, Lukas Pockrandt (Kapitän), Parsa Rahimi-Fetrati, Christopher Lüttich, Sven Bielenski, Lukas Theel, Marti Wolff, Tim Schneider, Moritz Matthies, Philipp Gürke, Friedemann Steinwerth, Jakob Dörre (Foto: USC Magdeburg)

Am Samstag reisten die männlichen U20-Spieler des USC Magdeburg nach Halle, um bei der Nordostdeutschen Meisterschaft ihr Können regional zu messen. Möglich wäre ein Platz bei der deutschen Meisterschaft gewesen, doch gegen die starken Teams aus Brandenburg und Berlin gelang lediglich ein sechster Platz. Zur deutschen Meisterschaft fahren stattdessen der Berliner TSC und der SCC Berlin.

Die Magdeburger reisten für die Nordostdeutsche Meisterschaft nach Halle. Dort trafen sich die jeweiligen Landesmeister und Zweitplatzierten aus Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin, um die zwei zu vergebenen Plätze für die deutsche Meisterschaft auszuspielen. Neben dem USV Halle und dem USC Magdeburg traten ebenfalls der Berliner TSC (LM Berlin) und der SCC Berlin (Vize-LM) sowie die TSGL Schöneiche (LM Brandenburg) und der VC Angermünde (Vize-LM) an. Die Auslosung der Vorrundengruppen ergab den Berliner TSC und VC Angermünde als Gegner für den USC, danach sollten Halbfinals im Überkreuzspiel und ein Platzierungsspiel um Platz 5 folgen.

Im ersten Spiel zeigten der VC Angermünde und der Berliner TSC, beide jeweils mit einem Jugendnationalspieler ausgestattet, ihre Stärken. Beide wackelten in der Annahme wenig und beeindruckten gerade auf der Diagonalposition mit Durchschlagskraft und Präzision. Beide Mannschaften spielten nahezu auf Augenhöhe und der 2:1-Sieg für die Berliner war denkbar knapp. Danach sollte es für die Elbestädter zunächst gegen den VC Angermünde gehen – mit der Zielvorgabe, die Annahme mit präzisen Aufschlägen unter Druck zu setzen und so das Aufbauspiel der Brandenburger von Anfang an zu stören. Doch das wollte nicht gelingen, kaum ein Aufschlag traf das Ziel, viele Punkte wurden ohne Zutun des Gegners hergegeben, was auch den eigenen Angriff in die schwierige Situation brachte, unbedingt punkten zu müssen. Doch das verhinderte die eigene, sehr wackelige Annahmeleistung, die sich durch das ganze Team zog. Nur in wenigen Momenten konnten die Hauptstädter zeigen, dass sie dem Vizelandesmeister aus Brandenburg gewachsen waren. So gingen beide Sätze deutlich verloren (12:25, 13:25).

Im Folgespiel gegen den Berliner TSC war der USC etwas konzentrierter und konnte die Angriffsquote über die Außenpositionen ein wenig steigern. In den seltenen Momenten, in denen über den Mittelangriff agiert werden konnte, konnte auch dieser Akzente setzen. Doch immer wieder machten die taktisch klugen Aufschläge und die darauf folgende, ungenaue Annahme dem USC das Leben schwer. Gegen den hohen Block der Berliner war so auch schwer ein Mittel zu finden. Dennoch zeigten sich die Jugendlichen kämpferisch und spielten sich immer wieder heran. Trotzdem gingen beide Sätze 19:25 verloren, was Platz 3 in der Gruppe und somit nur noch ein Spiel um Platz 5 für die Hauptstädter bedeutete.

Dieses bestritten sie gegen die TSGL Schöneiche, die sich in der Gruppe mit dem USV Halle und dem SCC Berlin nicht durchsetzen konnten. Hier zeigten die USC-ler mit Veränderung auf mehreren Positionen, dass sie stabiler spielen können. Durch eine präzisere Annahme konnte mehr Angriffsdruck aufgebaut werden und so führten die Jugendlichen zeitweise mit fünf Punkten im ersten Satz. Die Unsicherheit an diesem Tag sorgte jedoch dafür, dass sie auch diese Führung hergaben und sogar den Satz knapp verloren. Im zweiten Satz zeigten sie wieder gleiche Stärken, stabilisierten den Aufschlag erneut und glichen mit einem dominanten Spiel aus. Diesen Vorteil konnten sie jedoch nicht in den folgenden Tiebreak übertragen und ließen sich erneut verunsichern. Der Seitenwechsel erfolgte bei 6:8 aus Sicht des USC und, auch wenn sich die Jungen noch einmal auf 13:13 herankämpfen konnten, ging der Satz mit 13:15 durch eigene Unsicherheiten und Ungenauigkeiten verloren.

"Im gesamten Turnier konnten wir unsere Ziele heute nicht erreichen. Die Aufschläge erreichten nicht den gewohnten Druck und gingen sogar häufig als direkte Fehler ins Aus. Auch unsere Annahme war durchgehend unsicher, erst ein Liberowechsel konnte dies einigermaßen stabilisieren. Schließlich konnten wir auch so unsere Angreifer nicht in Position bringen und deren Abschlaghöhe und Druck ausnutzen zu können. Das machte sich gerade gegen die stärkeren Teams bei einer solchen Meisterschaft bemerkbar", so Trainer Matthias Waldschik zum Turnierverlauf.

Mit einem gewonnenen Satz und dem 6. Platz der Nordostdeutschen Meisterschaft mussten die USC-Jugendlichen die Heimreise in die Hauptstadt antreten. Vorteil für die Mannschaft war, dass viele U18-Spieler, die am kommenden Wochenende bei der deutschen Meisterschaft in ihrer Altersklasse in Unterhaching antreten werden, noch einmal Spielpraxis in Drucksituationen sammeln konnten. Gratulationen gehen an den USV Halle, der sich den 4. Platz erspielen konnte, sowie an den SCC Berlin und den Berliner TSC, die beide bei deutschen Meisterschaft der U20 in Schwerin antreten werden.

Jakob Dörre

Auf zur deutschen Meisterschaft

U18 männlich

Die Nachwuchssportler vom USC Magdeburg feiern die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft. (Foto: Danny Pockrandt)

Die jungen Männer vom USC Magdeburg haben es geschafft – mit dem Titel Vize-Regionalmeister der unter 18-jährigen beenden sie die Nordostdeutsche Meisterschaft und können am 16. und 17. April zur deutschen Meisterschaft nach Unterhaching reisen.

Am Sonntag spielten die Jugendlichen in der Sporthalle der BBS Otto Schlein mit den regionalen Landes- und -vizemeistern um die zwei zu vergebenen Plätze zur Teilnahme an der deutschen Meisterschaft – ein Heimspiel, das zu einer kleinen Sensation geriet. Als Landesmeister aus Sachsen-Anhalt wurde man in eine Staffel mit dem VfK Berlin-Südwest (Vizemeister Berlin) und dem VC Potsdam-Waldstadt (Vizemeister Brandenburg) gesetzt, wo es galt, eine möglichst gute Platzierung zu erspielen. In der ersten Begegnung gegen die Vertretung aus Brandenburg war ein konsequentes Aufbauspiel nicht möglich. Zu unkonzentriert agierten die Nachwuchssportler von der Elbe. Mit wenig Bewegung in der Feldabwehr und mangelnder Cleverness, gestatteten sie den Gästen, befreit aufzuspielen und den, wenn auch knappen, Sieg einzufahren.

Im zweiten Vorrundenspiel dann die 180-Gradwende: In allen spielerischen Elementen wurde deutlich aufmerksamer gehandelt und so wenige Gegenpunkte zugelassen. Der Block und die Feldabwehr wuchsen über sich hinaus, sodass es die körperlich unterlegenen Gegner schwer hatten, einen Ball unterzubringen. Dagegen konnte der USC druckvoll angreifen und die Partie deutlich in zwei Sätzen gewinnen. Die Platzierung aus der Vorrunde musste auf Grund von Punkt- und Satzgleichheit über den Ballquotient entschieden werden. Hier hatten die Magdeburger um Trainer Lars Ballhorn die bessere Ausgangsposition, weshalb sie sich die Tabellenspitze sicherten.

Im Halbfinale mussten die jungen Männer gegen den Mitfavoriten Netzhoppers Königs Wusterhausen antreten. Mit der wohl stabilsten Leistung der Saison erspielte man sich Punkt um Punkt. Jeder Erfolg wurde gefeiert, sodass sich die Gäste aus Brandenburg nach zwei Sätzen geschlagen geben mussten.

Damit war die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft zwar schon gesichert, doch im Finale wollten die Elbestädter gegen den Berliner TSC, immerhin Landesmeister aus Berlin, noch einmal eine Leistungsbestätigung abliefern und möglicherweise das Turnier gewinnen. Im ersten Durchgang hatte die Annahme den gegnerischen Aufschlägen allerdings nur wenig entgegenzusetzen, sodass der Satz deutlich mit nur 12 Punkten verloren ging. In Satz zwei stabilisierte sich dieses Element und die Magdeburger erspielten sich einen frühen Vorsprung, den sie bis zum Ende halten konnten. Die Entscheidung über den Meistertitel musste daher der dritte Durchgang bringen. Hier schien die Luft jedoch raus zu sein, lediglich acht Punkte konnten gemacht werden, was jedoch nach dem Schlusspfiff die Freude über die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft nicht schmälerte.

USC Magdeburg U18 m: Philipp Gürke, Lukas Murra, Lukas Pockrandt (Kapitän), Eric Schlese, Marcel Sölch, Justin Spiegel (Libero), Friedemann Steinwerth, Lukas Theel, Marti Wolff, Tobias Zander

Anja Bechmann/Jakob Dörre

U18 männlich ist ungeschlagen Landesmeister 2016

USC Magdeburg U18m

USC Magdeburg U18 m: ( v.l.n.r.): Trainer Lars Ballhorn, Friedemann Steinwerth, Lukas Murra, Philipp Gürke, Lukas Theel, Justin Spiegel (Libero), Tobias Zander, Marcel Sölch, Eric Schlese, Marti Wolff, Lukas Pockrandt (Kapitän)

Der USC Magdeburg kann neben der 2. Volleyball Bundesliga-Mannschaft auch eine strukturierte Nachwuchsabteilung aufweisen. Insbesondere im männlichen Bereich wird dieser seit Jahren mit der der Bezeichnung „Landesleistungsstützpunkt Nord männlich“ beim Volleyball-Verband Sachsen-Anhalt geführt.

So ist es nicht verwunderlich, dass die Jungen im Nachwuchsbereich auch ihre Leistung bei den Landesmeisterschaften 2016 souverän abrufen konnten. In drei Vorrundenspielen und einem Überkreuzvergleich mit dem Zweitplatzierten der anderen Staffel konnten die jungen Männer um Trainer Lars Ballhorn jeweils in zwei Sätzen das Landesmeisterschaftsfinale erreichen.

Hier trafen die unter 18-Jährigen auf den bis dahin amtierenden Landesmeister vom USV Halle I. Mit 25:11 und 25:14 ließ man nichts anbrennen und konnte sich nach dem Spiel stolz Landesmeister nennen. Gekrönt wurde dieser Titel mit dem „i“-Tüpfelchen „ungeschlagen“. Seit Anfang der Saison hat die U18 m in keinem der Turniere auch nur ein Spiel verloren und noch dazu keinen einzigen Satz abgegeben. Damit sind die USC-Jungs direkt für Nordostdeutsche Meisterschaft am 13.03.2016 qualifiziert. Als Bonbon wird diese Meisterschaft auch noch als Ausrichter bestritten. Austragungsort ist die BBS IV Otto-Schlein in Westerhüsen. Die Nordostdeutsche Meisterschaft findet erstmals in Magdeburg statt. Neben der deutschen Meisterschaft aus dem vergangenen Jahr (u16 männlich) gilt die Ausrichtung der Meisterschaft als weiterer Meilenstein des USC Magdeburg.

Ebenfalls einen Vize-Titel konnten sich die Jungen in der Alterskategorie U20 männlich am vergangenen Samstag erspielen. Nach drei Begegnungen am Finaltag in Magdeburg konnte man zwei deutliche Siege feiern und unterlag dann dem amtierenden Landesmeister in drei Sätzen.

Anja Bechmann

SpielerInnen der U12 steigern sich merklich

Am vergangenen Sonnabend (5. März 2016) fuhren die U12-Spieler und -Spielerinnen des USC Magdeburg zum 3. Spieltag in ihren jeweiligen Leistungsklassen. Dabei konnten sich beide Teams merklich steigern und mit einem 4. und 3. Platz bessere Ergebnisse als zuvor einfahren.

Die Mädchen mit Nele Gerstner und Anastasia Apitz spielten in der LK IV gegen zwei Teams aus Dessau (VC & Volleys) sowie gegen Bitterfeld Wolfen II und die Gastgeber HSG Merseburg an. Während sie im ersten Satz gegen Merseburg noch deutlich unterlagen (12:25), kamen sie im zweiten besser ins Spiel und verloren lediglich durch kleinere Fehler 21:25. Das nächste Spiel gegen Bitterfeld-Wolfen II zeigte, wieviel die Mädchen schon gelernt haben. Nach einem gewonnenen ersten Satz (25:22) schlichen sich leichte Fehler in der Annahme ein, auch der Aufschlag war nicht mehr so konstant und so musste der dritte Satz entscheiden. Den gewannen sie jedoch souverän mit 15:8.

Die anschließenden beiden Spiele gegen die Dessauer Teams gestalteten sich ähnlich knapp, doch leider schafften es die Mädchen nicht, sich jeweils im dritten Satz durchzusetzen. Noch zu inkonstant waren einige Elemente, allerdings waren sie neben Merseburg das einzige Team, das dem Turniersieger Dessau Volleys einen Satz abnehmen konnte. Dies lässt auf weitere Erfolge hoffen.

Bei den Jungen traten die Mechler-Zwillinge (Tim & Leon) zusammen mit Odin Ehlert an und bewiesen, dass sie in der LK II auch oben mithalten können. Schon im ersten Spiel gegen den späteren Turniersieger CV Mitteldeutschland II hielten sie ordentlich dagegen, auch wenn die Aufschläge und das Stellungsspiel des Gegners beeindruckend sicher waren. Eine Niederlage (19:25; 12:25) konnte nicht abgewendet werden. Das zweite Vorrundenspiel gewannen sie gegen den VC Bitterfeld-Wolfen II deutlich und sicherten sich damit eine Halbfinalteilnahme gegen die HSG Merseburg.

Dies war die entscheidende Partie des Tages und man merkte es den Jungen auch an: Ein paar hektische Entscheidungen, fehlendes Aufbauspiel und Unsicherheiten in der Absprache sorgten am Ende für die Niederlage gegen einen durchaus schlagbaren Gegner. Dennoch zeigten sie gerade im ersten Satz, dass sie auch mit klarem Aufbauspiel Druck auf den Gegner aufbauen können. Leider konnte das im zweiten Satz nicht stabilisiert werden, sie spielten hier viele „zweite“ Bälle, sodass der Gegner sich auf das eigene Spiel konzentrieren konnte.

Dennoch zeigten die Jungen Moral im Spiel um Platz 3 und sicherten sich mit einem mehr oder weniger ungefährdeten Sieg gegen Bitterfeld-Wolfen III ein Platz auf dem Treppchen. Alle Kinder haben an diesem Tag etwas mitgenommen und sind motiviert, sich weiter zu verbessern, um beim nächsten Mal noch einmal die Chance zu nutzen, an der Relegation teilnehmen zu können und damit vielleicht an der Landesmeisterschaft.

Jakob Dörre

USC Magdeburg setzt auf Jugendförderung

Trainerteam

USC Magdeburg Trainerteam (v.l.n.r.): Jakob Dörre, Matthias Waldschik, Hanna Gebhardt, Carolin Martens, Jana Freitag, Antje Mutzeck, Lars Ballhorn und Felix Süssig (Es fehlen: Mercedes Rutsch, Sabrina Jördens, Lucia Marrala, Anja Bechmann und Marko Schulz)

Der USC Magdeburg, Abteilung Volleyball, engagiert sich seit Jahren im Bereich der Jugendförderung. Nach einigen internen Umstrukturierungen ist der Verein stolz darauf, ein junges Team an Übungsleitern und Trainern im perspektivischen Aufbau zu unterstützen.

Bundesligatrainer Matthias Waldschik, der auch Jugendkoordinator beim USC Magdeburg ist, lud am vergangenen Wochenende zu einer internen Weiterbildung. Neben der konzeptionellen Absprache in Bezug auf die Qualität und Quantität des Volleyballnachwuchses, stand ein reger Austausch über technische und taktische Grundprinzipien im Vordergrund. In Anlehnung an die Vorgaben vom Volleyball-Verband Sachsen-Anhalt und der Landestrainer, wurde ein Leitfaden entwickelt, der den jungen Magdeburgern den Einstieg in den Ligabetrieb ermöglichen soll.

Dass der USC Magdeburg erfolgreich arbeitet, zeigt sich nicht nur im Aufstieg der ersten Herrenmannschaft in die 2. Bundesliga Nord, sondern auch in der Präsenz und Nachhaltigkeit bei Jugendangeboten. In Zusammenarbeit mit der Magdeburger Sportjugend wurde beispielsweise im Sommer beim Projekt "Kinder STARK machen" mitgewirkt. Auch der erste Magdeburger Grundschul-Cup Ende Juni 2015 zeugt von beständiger Jugendarbeit. Ferner gilt es den Status Leistungsstützpunkt männlich beizubehalten und aktiv zu fördern.

Momentan kann der USC Magdeburg neben neun Erwachsenen-Teams (sechs Männer- und drei Damenmannschaften) auch auf eine Vielzahl an Jugendmannschaften zurückgreifen. So werden bei den Kindern und Jugendlichen ab Jahrgang 1997 verschiedene Trainingsangebote geschaffen, die von qualifiziertem Personal betreut werden.

Anja Bechmann

Projekt "Kinder STARK machen"

Kinder STARK machen

Am Mittwoch, 1.7.2015, fand bereits zum 20. Mal das Projekt "Kinder STARK machen" im Freibad Olvenstedt statt. Am Dienstag berichtete die Volksstimme wie folgt: "Auch in diesem Jahr stehen wieder zahlreiche Informationen, Aktionen und Angebote für die Schüler beim Jubiläums-Aktionstag bereit. Beim bunt gemischten Info-, Show- und Mitmachprogramm zeigen Magdeburger Sportvereine ihr Können. Das "Sport- und Spielmobil" der Sportjugend ist im Wasser und an Land präsent.

Es gibt vielfältige Informationen und Hinweise bei den Infoständen und Mitmachaktionen des Jugendrotkreuz, der ÖSA, der Magdeburger Stadtmission und der DROBS. Das alles steht unter dem Motto: "Wer ein positives Selbstwertgefühl hat, Konflikte durchsteht und auch mit Misserfolgen umgehen kann, ist stark genug, um von sich aus 'Nein' zu Alkohol, Nikotin und Drogen zu sagen". (Quelle: Volksstimme Magdeburg)

Die Magdeburger Sportjugend stellte an diesem Tag verschiedene Angebote, um den Kindern und Jugendlichen einen sinnvollen Zeitvertreib aufzuzeigen. Darunter auch ein Volleyballturnier und verschiedene Stationen zum Erlernen der immer beliebter werdenden Sportart. Betreut wurden diese vom USC Magdeburg, namentlich Jörg Drebenstedt und Matthias Waldschik. Bis zu 20 Kinder gleichzeitig wurden von dem Team betreut und zum Mitmachen animiert. Gegen 13 Uhr konnte neben der Tombola-Verlosung auch eine Siegerehrung für die teilnehmenden Mannschaften durchgeführt werden.

Der USC Magdeburg, Abteilung Volleyball, fördert den Jugendnachwuchssport und organisiert immer wieder Turniere und Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche.

Anja Bechmann

1. Magdeburger Grundschul-Cup

Magdeburger Grundschul-Cup

Am Samstag, 27.6.2015, spielten 17 Jungs und ein Mädchen den ersten Magdeburger Grundschul-Cup. In der Universitätssporthalle 1 fanden sich um 10 Uhr die Teilnehmer zur offiziellen Eröffnung durch Matthias Waldschik, Trainer der ersten Herren Mannschaft vom USC Magdeburg, ein.

Mit Felix Süssig, Jugendtrainer USC Magdeburg, wurde sich vor Turnierstart warm gemacht. Hierzu gehörten die verschiedenen Lauf- und Sprungarten sowie die Ballgewöhnung. Hier wurde spielerisch auf den Wettkampf vorbereitet.

Im Turnier wurde dann eins gegen eins auf drei Mal viereinhalb Meter gespielt. In neun Runden a fünf Minuten konnten die AG-Kinder aus Magdeburg ihr Können unter Beweis stellen. Da sowohl Kinder aus der dritten als auch aus der vierten Klasse teilnahmen, wurde in zwei Alterskategorien gespielt. Nach zwei Stunden intensiver Anstrengung standen die Sieger fest. Diese wurden vom Event-Verantwortlichen mit kleinen Preisen, Urkunden und Medaillen belohnt.

Strahlende Kinderaugen und glückliche Eltern zeugten von einer gelungenen Veranstaltung. Das Organisationsteam war ebenfalls voll zufrieden und plant bereits jetzt, diesen Event zu wiederholen.

Anja Bechmann

Beach Stadtmeisterschaften der Jugend

Beach Jugend

Bei schönstem Beachwetter wurde am Donnerstag, 4. Juni, der erste von zwei Spieltagen im Bereich der Stadtmeisterschaften Beach für die männliche Jugend U13 ausgetragen.

Sieben spielwillige Kinder der Vereine USC Magdeburg und MLV Einheit fanden den Weg auf die heimische Beachanlage des Magdeburger Leichtathletikvereins am Kannenstieg. Nach einer kurzen Erwärmung und der anschließenden Einspielphase duften die Kinder dann auch ihr spielerisches Können unter Beweis stellen.

Auf einem 6 x 12 m bemessenen Spielfeld hieß es taktisch clever zu agieren und mit gesteigerter Lauffreude auf gespielte Bälle zu reagieren – eine manchmal doch recht schwer zu scheinende Aufgabe für die bis dato noch recht unbefleckten Neuanfänger im Sand. So zeigte sich im weiteren Spielverlauf ein immer „enger“ werdendes Spiel auf beiden Seiten des Feldes. Gepaart mit tollen Rettungsaktionen und viel Spielfreude erarbeiteten sich beide Teams einen 2:1 Endstand mit dem besseren Ende für die Jugend vom MLV Einheit.

Die Trainer beider Mannschaften können schon sehr zufrieden über die gezeigten Leistungen ihrer Schützlinge sein, hatte man doch erst recht kurze Gelegenheit das neue Element „Sand“ kennenzulernen. In diesem Sinne hoffen wir für die weitere Spielzeit eben solche spannenden Spiele noch ein ums andere Mal mit begleiten zu dürfen.

Felix Süssig

Männliche U16 des USC Magdeburg wird Volleyball-Landesmeister

Die männliche Jugendmannschaft des Landesleistungsstützpunkt Volleyball USC Magdeburg konnte sich am 28. März 2015 den Landesmeistertitel sichern. Mit vier souveränen 2:0-Siegen konnte sich das Team durchsetzen und das mit 6 Mannschaften aus ganz Sachsen-Anhalt ausgetragene Turnier gewinnen.

Im Team des USC Magdeburg stehen Sportschüler, die sowohl in der Halle als auch im Sand in diesem Jahr noch um Medaillen und gute Platzierungen bei den Deutschen Meisterschaften und dem Bundespokal kämpfen sollen. Zwar ist das Team bereits für die in Magdeburg und Schönebeck stattfindenden Deutschen Meisterschaften am Pfingstwochenende (23./24. Mai) qualifiziert, dennoch wollten die Jungs klar stellen, dass sie sich nicht nur auf diesen „Sonderstatus“ ausruhen, sondern auch eine sportliche Berechtigung haben, an den Deutschen Meisterschaften teilzunehmen. Dies gelang zumindest auf Landesebene eindrucksvoll. Mit zwei klaren Siegen in der Vorrunde gegen den Genthiner VV und die zweite USC-Mannschaft – drei von vier Sätzen wurden einstellig gewonnen – wartete im Halbfinale der VC Bitterfeld-Wolfen, der im Jugendbereich eine sehr starke Stellung einnimmt. Auch diese Partie wurde mit 2:0 gewonnen und so standen die Magdeburger bereits als Vizemeister und damit als Teilnehmer für die folgende Regionalmeisterschaft Nordost fest. Im Endspiel wartete der USV Halle, der als Mitfavorit ins Turnier gestartet war und dem USC auch die größten Probleme bereitete. Mit 25:20 und 25:13 behielt der Gastgeber allerdings die Oberhand und holte sich den Titel.

Am 25. April warten nun bei der Regionalmeisterschaft Nordost die jeweiligen Landesmeister und Vizemeister aus Berlin und Brandenburg. Hier wird sich der USC unter harten Wettkampfbedingungen an das Niveau gewöhnen können, welches sie einen Monat später bei den heimischen Deutschen Meisterschaften erwartet. Gegner bei den Regionalmeisterschaften sind TSC Berlin, SCC Berlin, Netzhoppers Königs Wusterhausen, VC Potsdam Waldstadt und USV Halle.

Für die Organisatoren der DM u16 war die Landesmeisterschaft ein gelungener Testlauf in der als Nebenhalle eingeplanten Sporthalle in Westerhüsen. Die Rahmenbedingungen und die Zusammenarbeit mit der Schule BBS „Dr. Otto Schlein“ sowie der Turnierablauf stellten eine mehr als gelungene Generalprobe für die Deutschen Meisterschaften dar. Der Turnierverantwortliche Matthias Waldschik bedankt sich bei den zahlreichen Helfern der WSG Reform Magdeburg und der Herren- und Damenmannschaften des USC Magdeburg, die als Helfer in der Halle, als Teambetreuer oder als Schiedsgericht die Veranstaltung unterstützten.

Endstand:

1. USC Magdeburg I
2. USV Halle
3. Genthiner VV 95
4. VC Bitterfeld-Wolfen
5. USC Magdeburg II
6. CV Mitteldeutschland

USC I

Für den USC I spielten:
Eric Schlese, Friedemann Steinwerth, Philipp Gürke, Lukas Murra, Justin Spiegel, Tobias Zander, Lukas Pockrandt

USC II

Für den USC II spielten:
Brian Beck, Bennet Drebenstedt, Louis Meyer, Niklas Koch, Felix Hoffmann, Daniel Schulz, Emil Ringel

Marko Schulz

Magdeburger Volleyballjugend bekommt einen Satz Trikots von „Röstfein“ und „radio SAW“

Röstfein Trikots

Am Freitag, 26. September 2014, war es endlich so weit. Die Volleyballjugend Magdeburg, die sich aus den Jugendspielern der WSG Reform Magdeburg und vom USC Magdeburg zusammensetzt, erhielt einen Satz Trikots, der von dem Kaffeehersteller „Röstfein“ und vom Radiosender „radio SAW“ gesponsert wurde. Möglich gemacht hat dies die Teilnahme von Jugendkoordinator Mathias Waldschik am Gewinnspiel des Radiosenders vor einigen Monaten.

Die Kinder waren begeistert von der Aktion und hatten sichtlich Spaß beim Showtraining. Die Trikots wurden am Sonntag beim Spiel der 1. Herren des USC in der Dritten Liga eingeweiht, bei dem die Jugendlichen als Ballholer und Wischer eine gute Figur machten.

Die Volleyballjugend Magdeburg bedankt sich bei den Unternehmen recht herzlich und freut sich auf die kommende Saison im neuen Outfit.

Marko Schulz