Spielberichte

USC I - Männer

Bericht vom 09.04.2017:

Letztes Spiel bringt keine Punkte

TSV Spandau 1860 vs. USC Magdeburg 3:1 (25:22, 25:16, 23:25, 25:23)

Am vergangenen Samstag ging es für die ersten Herren in der Dritten Liga Nord ein letztes Mal auf Tour. Zu Gast waren die Magdeburger dabei beim TSV Spandau 1860. Nach vier hart umkämpften Sätzen blieben die Punkte jedoch in Berlin.

Bereits im ersten Durchgang des absoluten Kellerduells wurde klar, dass keines der beiden Teams mit einer Niederlage die Saison beenden wollte. Für die Berliner ging es dabei nicht nur um die Aufbesserung der Quote im Allgemeinen, sondern um den Verbleib in Liga Drei. Das wusste auch das heimische Publikum und setzte die Elbestädter zusätzlich unter Druck. Die USC-Herren behielten ihrerseits die Nerven und die Partie blieb ausgeglichen. Zum Satzende waren die Berliner dann aber sicherer in allen Elementen und machten den Sack zu (25:22).

So motiviert die Magdeburger auch agierten ? sie konnten sich aus dem spielerisch Tief, Mitte des zweiten Satzes, nicht befreien. Die Berliner hatten dann leichtes Spiel und beendeten auch Durchgang zwei deutlich zu ihren Gunsten (25:16).

Die Wende kam dann im dritten Satz. Hier konnte Kapitän Fabian Duvigneau mal als Zuspieler mal als Diagonalangreifer sein Team mitreißen. Tom Heidecke und Paul Rossek punkteten über die Außenpositionen, die Mitten Christoph Liebsch, Steffen Hendrysiak und Chris Sawatzki entschärften ein ums andere Mal den Berliner Angriff und auch die taktischen Vorgaben wurden konsequent umgesetzt. Durchgang drei ging knapp, aber verdient an die Magdeburger (23:25).

Mit einem frühen Rückstand von bis zu vier Punkten mussten die USC-Herren in Satz vier alle verbliebende Kraft aufbringen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Dies gelang sehr gut, sodass sich ein Spiel auf Augenhöhe entwickelte. Die Berliner setzten den USC-Annahmeriegel dann gezielt unter Druck, ein flexibles Aufbauspiel auf Seiten der Magdeburger wurde unterbunden und der Satz sowie das Spiel letztendlich von den Berlinern gewonnen.

Nach dem Spiel äußerte sich Trainer Ricardo Rivera wie folgt: "Wir hatten einen schlechten Start und haben unseren Rhythmus zu spät gefunden. Bei den Aufschlägen des Zuspielers haben wir immer 2-3 Punkte verloren. Ansonsten haben die Jungs in der reduzierten Konstellation gut gespielt."

USC Magdeburg: Duvigneau, Teege, Hendrysiak, Liebsch (MVP), Oelsner, Rossek, Schlese, Heidecke, Sawatzki

Anja Bechmann