Spielberichte

USC I - Frauen

Bericht vom 09.04.2017:

Trotz Kampf kein Sieg - USC-Damen verabschieden sich aus der Regionalliga Nordost

TSV Spandau 1860 vs. USC Magdeburg 3:2 (22:25, 26:24, 25:12, 23:25, 15:8)

Am vergangenen Sonntag ging es für die USC Damen ein letztes Mal in der Regionalliga Nordost aufs Spielfeld. Zu Gast beim TSV Spandau wollten sich die Damen um Spielführer, Patricia Kuhnt, den Abschied versüßen. Trotz kämpferischer Leistung gelang dies nur bedingt. In der Bilanz ? fünf Sätze auf Augenhöhe, aber leider nur ein Punkt für die Tabelle.

Hochmotiviert und mit einem Lächeln auf dem Gesicht starteten die Magdeburgerinnen souverän in den ersten Durchgang. Mit einer Aufschlagsserie von Patricia Kuhnt gelang den Elbestädterinnen eine frühe Führung (1:6). Diese konnte durch eine sehr gute Blockarbeit von Magarete Borchardt und Lucia Marrala gehalten werden (8:12). Auch in der zweiten Rotation sorgte Kuhnt für einen komfortablen Vorsprung, der bis zum Ende des Satzes gehalten wurde (22:25).

In Durchgang zwei machte man es den Gastgeberinnen zeitweise zu einfach, sodass sie ihrerseits einen Vorsprung aufbauen konnten. Erst zur Satzmitte wurden Taktische-Zonen vermehrt getroffen, insbesondere Ulrike Beige machte sich das eine oder andere Mal dabei verdient. Es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei dem die Berlinerinnen die Nerven behielten und den Sack zu machten (26:24).

In Satz drei war dann nichts mehr von der Spielfreude der Magdeburgerinnen zu sehen. Unnötige Eigenfehler, insbesondere im Aufschlag und im Angriffsabschluss, verhalfen den Berlinerinnen zu einem deutlichen Satzsieg (25:12).

Mit dem Rücken zur Wand übernahm dann aber Libera, Antje Mutzeck, Verantwortung in der Annahme, schob den Riegel in die beste Ausgangsposition, sodass ein flexibles Aufbauspiel wieder möglich wurde. Die Spandauerinnen nutzen jedoch die kleinsten Lücken im Magdeburger Block und setzten sich immer mit wenigen Punkten ab. Zum Satzende behielt Zuspielerin, Melanie Baake, die Nerven und sorgte mit einer Aufschlagsserie für den Ausgleich. Außenangreiferinnen, Melanie Polter und Pia Stodal (MVP), punkteten nun auch konsequent, sodass der Satz mit (23:25) an die Magdeburgerinnen ging.

Der fünfte Satz musste nun über Sieg oder Niederlage entscheiden. Scheinbar überfordert mit der Situation fehlte es den USC Damen an Spielwitz und Durchschlagskraft. Die Berlinerinnen hingegen setzten ein deutliches Zeichen und führten zum Seitenwechsel mit vier Punkten (8:4). Auch die genommen Auszeiten und motivierenden Worte fanden leider Gehör, sodass der Rückstand immer größer wurde (12:5). Ein letztes Aufbäumen und drei eigene Punkte konnten den Spielgewinn nicht zu Gunsten der Magdeburgerinnen beeinflussen (15:8).

Trainier, Anja Bechmann, äußerte sich nach dem Spiel wie folgt: "Wir konnten im letzten Spiel noch einen Punkt holen und sorgten so für einen versöhnlichen Abschied. Für den Klassenerhalt hat es leider nicht gereicht, zu wenig Stabilität und eine zu hohe personelle Fluktuation haben uns in der Saison das Leben schwer gemacht." Mit einem starken mannschaftlichen Zusammenhalt, vier Siegen und insgesamt zwölf Punkten verabschieden sich die Magdeburgerinnen erhoben Hauptes aus der Regionalliga Nordost.

USC Magdeburg: Baake, Beige, Borchardt, Kuhnt, Marrala, Mutzeck, Polter, Stodal

Anja Bechmann