Spielberichte

USC I - Frauen

Bericht vom 14.12.2019:

USC Damen holen zwei Punkte auswärts

Marzahner VC vs. USC Magdeburg 2:3 (25:22; 24:26; 25:20; 18:25; 10:15)

Am Samstag den 14.12 reisten die Magdeburgerinnen zu ihrem ersten Rückrundenspiel in der laufenden Regionalligasaison zum Marzahner VC. Nach fünf Sätzen und über zwei Stunden Spielzeit konnten die Elbestädterinnen sich selbst ein Weihnachtsgeschenk in Form von zwei Tabellenpunkten machen.

Mit einem grandiosen Start im ersten Satz, der ersten gegnerischen Auszeit bei 3:10 und einem soliden Aufbauspiel sah es fast nach einem Selbstläufer aus. Weitgefehlt, denn die Berlinerinnen wollten sich zuhause keine Blöße geben, machten Druck im Aufschlag und verringerten den Rückstand Punkt um Punkt. Erst zur Crunchtime entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Gastgeberinnen die Nase vorne hatten (25:22).
Im zweiten Durchgang starteten die USC Damen relativ verhalten, konnten wenig Druck im Aufschlag erzeugen, sodass sie den Berlinerinnen lange hinterher rannten. Erst zum Satzende fanden sie zu ihrem eigenen Spiel, minimierten die zuvor begangenen Eigenfehler und machten es nun ihrerseits den Berlinerinnen schwer. Mit den stärkeren Nerven und dem kontrollierteren Aufbauspiel glich man dann nach Sätzen aus (24:26).
Mit dem Motto "Never change a winning team" gingen die USC Damen in den dritten Durchgang. Dies bewahrheitete sich bis zur Satzmitte (14:14). Der Elan vom vorherigen Satz schien dann wie verflogen, denn die Spielweise wurde nicht mehr diszipliniert aufrechterhalten. Mehr und mehr Eigenfehler schlichen sich wieder ein und spielten den Berlinerinnen ins Blatt (25:20).
Mit dem Rücken zur Wand galt es nun die Lethargie aufzubrechen und zurück ins Spiel zu finden. Trainerin Anja Bechmann stellte nun ihren starting six um, gab Pia Stodal die vorab über die Mitte agierte die Chance sich über die Außenposition zu beweisen. Die freigewordene Mittelblockposition besetzte dann Sandra Schirrmann. Dieses Konzept schien aufzugehen, konnte Interims Zuspielerin Melanie Baake (aus dem "Ruhestand" zurückgekehrt für die verletzte Zuspielerin Mara Kriebtizsch) nun ihre Angreifer gekonnt in Szene setzen, allem voran Laura Slabon, spätere MVP (18:25).
Mit einem sicheren Punkt auf der Habenseite spielte das Team um Kapitän Blanca Simon nun ihren Stiefel konsequent runter. Den kurzen Schreckmoment bei 5:10 als Jugendspielerin Jamie Katillus verletzungsbedingt vom Feld gehen musste, kompensierten die Magdeburgerinnen mit Melanie Polter. Durch eine souveräne Annahme von Libera Luise Stößel gelang es den Elbstädterinnen den Sack endlich zuzumachen (10:15).
Trainerin Anja Bechmann resümierte nach dem Spiel wie folgt: "Ich bin verdammt stolz auf die Mädels, dass wir die offene Rechnung begleichen konnten. Ein riesen dank geht an Melli, die für Mara Vanessa eingesprungen ist. Mit den zwei Punkten haben wir uns ein kleines eigenes Weihnachtsgeschenk gemacht." Jetzt gehen die Elbstädterinnen in die verdiente Weihnachtspause, um dann am 12.01 vor heimischer Kulisse gegen den SC Potsdam II eine weiter offene Rechnung anzugehen.

USC Magdeburg: Recke, Cramme, Stosser, Stodal, Katillus, Polter, Simon, Baake, Schirrmann, Slabon

Pia Stodal und Anja Bechmann