Spielberichte

USC I - Männer

Bericht vom 14.12.2019:

Niederlage zum Jahresabschluss

VCO Berlin 2 vs USC Magdeburg 3:2 (26:24, 25:21, 16:25, 16:25, 15:12)

Im ersten Spiel der Rückrunde kassierten die Volleyballherren des USC Magdeburg eine ärgerliche 2:3-Niederlage bei den Nachwuchstalenten des VC Olympia Berlin II. Dabei wechselten sich Licht und Schatten bei den Spielern um Kapitän Tom Heidecke ab. Nach den ersten beiden verlorenen Sätzen konnten die Zügel noch einmal angezogen werden, doch im Entscheidungssatz reichte es dieses Mal nicht aus.

"Wir machen uns das Leben einfach selbst schwer, indem wir unsere Chancen zu Beginn nicht konsequent nutzen. Dann kommt man eben am Ende eines Satzes unter Druck und macht Fehler.", so Trainer Marko Schulz nach dem Spiel. Doch der Reihe nach. Die Magdeburger starteten gut in die Partie und konnten, durch einige Fehler der jungen Berliner und guten Aktionen vor allem von Christoph Liebsch bedingt, schnell mit drei Punkten in Führung gehen - 9:6. Doch dann schlich sich der Schlendrian ein. Die sich bietenden Chancen wurden nicht verwandelt, die Annahme begann zu wackeln, was das eigene Angriffsspiel ins Stocken brachte. Die Berliner konnten ausgleichen und ihrerseits in Führung gehen. Nun entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, welches aber nicht durch spielerische Klasse geprägt war. Durch unnötige Eigenfehler gab der USC den ersten Satz mit 24:26 an die Gastgeber ab.
Der zweite Abschnitt verlief nahezu identisch. Eine leichte Führung zu Beginn vergab der USC wieder durch eigene Fehler und Inkonsequenz. Die Folge war, dass die Berliner immer besser ins Spiel kamen und sich auch den zweiten Durchgang mit 25:21 sichern konnten. Die Magdeburger standen nun mit dem Rücken zur Wand.
Und in dieser schweren Situation fassten sich die Spieler noch einmal ein Herz und kämpften sich in die Partie. Der Aufschlag wurde nun druckvoller, die eigene Annahme stabiler und Zuspieler Heidecke fand in Cedrik Moede und Christoph Liebsch dankbare und sichere Abnehmer für seine Pässe. Die Sätze 3 und 4 gewannen die Magdeburger deutlich mit jeweils 25:16.
Der Start in den Entscheidungssatz verlief dann aber gar nicht nach den Vorstellungen des USC. Durch eine knappe Schiedsrichterentscheidung ließen sich die Spieler verunsichern und fielen wieder in die Muster aus den ersten beiden Durchgängen. Viele Eigenfehler, vor allem im Aufschlag, und inkonsequentes Angriffsspiel brachten die Berliner mit 9:4 in Führung. Wieder mit dem Rücken zur Wand begannen die Magdeburger doch noch einmal zu kämpfen und schafften das Comeback in den Satz. Beim 13:11 für Berlin witterten Heidecke und Co. noch einmal ihre Chance, aber der Satz war dafür zu kurz. Mit 15:12 konnten sich die Nachwuchstalente verdient durchsetzen.
"Wir vergeben hier nicht nur einen möglichen Sieg, sondern auch wichtige Punkte für die Tabelle. Das ist mehr als ärgerlich. Wir gehen einfach zu oft in solche Spiele, dass es schon irgendwie reichen werde. Es muss uns aber bewusst sein, dass dies nicht passt in der Regionalliga. Wir müssen immer an unsere Leistungsgrenzen gehen.", äußerte sich Schulz abermals kritisch über die Einstellung seiner Mannschaft.
Nun gehen die Magdeburger in die verdiente Weihnachtspause, bevor am 12. Januar das nächste Heimspiel gegen Zossen stattfindet. Es heißt nun neue Kräfte sammeln und den Akku auffüllen.
Vorab geht es aber am Freitag noch einmal in der Campus-Halle heiß her, wenn das beliebte "Börde-Mix-Turnier" ansteht. Anmeldungen (als Pärchen oder auch als Einzelstarter) sind ab 16 Uhr möglich. Aus den Anmeldungen werden Teams zusammengelost, welche dann nach besonderer Regeln gegeneinander antreten. Es winken viel Spaß und auch das eine oder andere Präsent.

USC Magdeburg: Drebenstedt, Grau, Gürke, Heidecke, Kirst, Kusnezov, Liebsch, Moede, Wolff

Marko Schulz